M:O MUSEUM ONLINE
 
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MUSEUM ONLINE

Die Projektinitiative MUSEUM ONLINE des BM für Unterricht, Kunst und Kultur und von KulturKontakt Austria fand in den Jahren von 1995 – 2010 statt und wird im Schuljahr 2010/11 nicht mehr weitergeführt.

ÜbersichtStep by stepAusführlichProjektleitfaden

Projektorganisation

Fünf Schritte zu einem Projekt

Erster Schritt | Die Idee

Die meisten Kooperationen zwischen Schule und Museum sind entstanden durch

  • Themenbezug zum Unterricht
  • Persönlicher Bezug zum Museum (Lehrer/in ist Museumsleiter/in oder Kurator/in)
  • Interesse einzelner Schüler/innen
  • Museum bietet Dienstleistungen für Schulen an
  • "Themenjahr" (Todestag eines Kulturschaffenden, etc)

Die ersten Schritte zur Konkretisierung des Vorhabens:

  • Gespräch zwischen Lehrer/in und den Schüler/innen um prinzipielles Interesse abzuklären
  • Gespräch zwischen Lehrperson(en) mit dem Museum/der Kultureinrichtung hinsichtlich einer gemeinsamen Kooperation
  • Schüler/innen gehen ins Museum, reden mit Vertreter/in des Museums und recherchieren vor Ort
  • In der Schule werden - je nachdem ob nur ein Fach oder mehrere Fächer involviert sind - Ideen gesammelt (Methode: Brainstorming etc)
  • Ideen werden gebündelt zu Themengruppen und dann argumentativ abgewogen (was ist realisierbar, welche Mittel stehen zu Verfügung, welches Können/Know How ist vorhanden etc)

Zweiter Schritt | Konzeption oder die Idee wird konkret

In der Konzeptionsphase ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen einerseits und Vertreter/in des Museums andererseits wünschenswert

  • Museum und Schule klären Arbeitsumfang
  • Inhalte werden definiert: Hauptziel und Art des Projekts (künstlerischer Bereich, ins Auge gefasstes Thema, Ziele, Dimensionen,...)
  • Das Projekt erhält einen Namen
  • Zeitschiene wird definiert: Terminplan (Treffen, Unterrichtseinheiten, Ausstellungen, Aufführungen, ...)
  • Erforderliche Ressourcen (an Personen und Material) und zur Verfügung stehendes Budget (lokale und regionale Körperschaften) werden geklärt
  • Ansprechpersonen festgelegt: Teams und Teilnehmer/innen des Projekts (Lehrende, Kunstschaffende, Partner/innen,...)

Dritter Schritt | Umsetzung

Hier wird arbeitsteilig zwischen Pädagogik (Schule), Content (Museum) und Technik vorgegangen

Schule

  • Legt die fächerbezogenen Lernziele im Rahmen z.B. der Kunsterziehung fest
  • Informiert sich über die pädagogischen Fertigkeiten, die mit einem Kunstprojekt verbunden sind
  • Eignet sich Methoden der Lernziel-Vermittlung im betreffenden Bereich an
  • Bereitet die Schüler/innen auf die Zusammenarbeit mit dem Künstler/der Künstlerin im Rahmen des gewählten künstlerischen Bereiches vor
  • Führt die Schüler/innen in das Thema des Projektes ein
  • Legt die technische Realisierung fest (Drehbuch für den Webauftritt - statische Seiten, dynamisch, Leitlinien, etc)

Museumsvertreter/innen

  • Unterstützen in beratender Weise die Kontinuität der Aktivitäten und sichern damit gleichzeitig die Autonomie des Projekts
  • Sie können neue Zielsetzungen anregen ("Kursänderungen") im Sinne einer positiven Weiterentwicklung der bereits begonnenen Unternehmungen
  • Den Expert/innen kommt hierbei nicht eine Oppositionsrolle zu, es handelt sich vielmehr um eine konstruktive, partnerschaftliche Zusammenarbeit

Technik – Erstellen der Website

  • Sie können die Projektwebsite z.B. mit einem (frei verfügbaren) Content Management System realisieren. Die M:O-Projektwebspaces unterstützen u.a. den Einsatz von Joomla, Wordpress, Typo3 und Drupal (für andere Systeme kontrollieren Sie bitte, ob die technischen Voraussetzungen erfüllt sind).
  • Alternativ können Sie die Website mit einem Programm wie Dreamweaver oder iWeb erstellen und anschließend auf den Projektwebspace hochladen.

Tools zur Kommunikation und Zusammenarbeit

Zur effizienten Abwicklung der Kommunikation und Zusammenarbeit stehen viele web-basierte Tools zur Verfügung (Blogs, Chats, Diskussionsforen, Facebook-Gruppen, Mailinglists, Edumoodle, …). Für Unterstützung bei der Auswahl und technischen Einrichtung wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerinnen im Projektbüro.

Vierter Schritt | Die Präsentation

M:O Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus dem schulinternen Umfeld (Klasse oder Präsentation in der Aula) heraustreten und an die Öffentlichkeit gehen

  • Präsentation der Ergebnisse im realen Raum: Museum und im Schulverband, mit Einbeziehung des schulischen Umfeldes (Gemeinde) und der Familien,...
  • Präsentation der Ergebnisse im virtuellen Raum: zwei Möglichkeiten:
    • Website wird mittels ftp-Zugangs auf WWW.MUSEUMONLINE.at upgeloaded (kostenloser Webspace)
    • Projektwebsite wird mit WWW.MUSEUMONLINE.AT verlinkt, die Website wird auf der Museums- oder Schulwebsite gehostet (Schule oder Museum tragen die Kosten für den Webspace)
  • In Form von sichtbaren Ergebnissen: Dokumentation, Aufführung, Ausstellung, Konzert...
  • Darlegung der verwendeten Methoden und Vorgangsweisen, in Form einer Übersicht für die finanzierenden oder institutionellen Partner/innen

Fünfter Schritt | Das Feedback

Treffen zur Auswertung des Projektes mit allen Beteiligten (Schüler/innen - Lehrer/in - Künstler/in - Lehrer/innenteam):

  • Welche Kompetenzen wurden vermittelt?
  • Welche Erfahrungen für die Schüler/innen?
  • Welcher Nutzen für den Unterricht?
  • Welchen Nutzen/Mehrwert für das Museum?
  • Öffentlichkeitsrelevanz
EYCIbm:ukkKulturKontakt Austria