Interessante Statements aus den Zwischenberichten
vom Februar 1996
"... Für mich bedeutet dieses Projekt viel. Man lernt die Geschichte der Kunst kennen und sie verstehen. Bei diesem Projekt wurde mir klar, was Kunst für mich überhaupt bedeutet. Die praktische Arbeit macht mir sehr viel Spaß, aber auch die geistige Auseinandersetzung mit der Kunst regt mich sehr an. Ich überlege mir oft, wie es für die Künstler sein muß, Ideen auszuarbeiten. Bei diesem Projekt hat man die Möglichkeit dazu. In diesem Projekt begann eine tolle Zusammenarbeit mit meinen Mitschülern. Wir redeten über Kunst, wir tauschten unsere Ideen aus, und was für mich wichtig war, wir halfen uns gegenseitig, die Ideen zu verwirklichen ..."
"... Ich habe nicht mehr so eine große Abneigung gegenüber Kunst, weil sie nicht nur alt und klassisch sein muß. Wir lernen den Umgang mit dem Computer besser kennen. Die Bilder zu verfremden macht großen Spaß. Wir bauten den Dodekaeder der Kunst. Er stellt den Gegensatz von reich und arm dar. Bei diesem Projekt hatte ich die Möglichkeit, meine Ideen und auch die Ideen anderer zu verwirklichen ..."
"... Ich persönlich finde das Projekt toll und wichtig für uns Schüler. Viele stellen sich unter den Namen Schiele und Klimt sowie Kunst der Jahrundertwende gar nichts vor. Wir haben viel gearbeitet und dadurch unsere Geschichte- und Computerkenntnisse verbessert. Es ist auch gut, daß man nicht alleine arbeitet, sondern in Gemeinschaft. Mir gefällt diese Kunstform sehr gut, weil man da in den Bildern richtig Gefühle und Aggressionen sehen kann. Vor allem die Arbeit am Computer macht mir Spaß, weil man seine Freizeit nicht sinnlos vor dem Fernseher verbringt. Ich hoffe, daß das Projekt noch lange dauert, also auch für das nächste Schuljahr..."
"... Durch die Mitarbeit bei diesem Projekt habe ich sehr viel dazugelernt. Zum einen das Umgehen mit verschiedenen Grafikprogrammen, zum anderen viel Wissenswertes über die Zeit der Jahrhundertwende. Es fasziniert mich, wie viele berühmte Maler und Wissenschaftler es damals gab. Ganz besonders aber die Bilder und Gemälde. Wir beschäftigten uns mit dem Bildverfremden, und dabei kamen sehr gute neue Bilder zustande. Nach einiger Zeit fingen wir an, unseren Dodekaeder der Kunst zu bauen. Es war eine mühsame Arbeit, aber als er fertig war, waren wir alle begeistert. Unsere Bilder, die darauf kleben, waren aus dem Bereich Reich und Arm. Es ist toll, daß es solche Projekte in österreichischen Schulen gibt ..."
"... Die Schüler arbeiten fleißig am Thema "Klimt, Schiele, Jahrhundertwende, ..." und nehmen im Ausland per Internet Kontakt mit verschiedenen Klimt-Interessenten auf ..."
"... Mein Ziel als Lehrer ist es in erster Linie ein Konzept der Kunstvermittlung per Internet zu entwickeln und zu erproben. Dieses Konzept geht von den Möglichkeiten an unserer Schule aus. Die Arbeit am Internet ist nur für einige SchülerInnen möglich. Diese kleine Gruppe besteht derzeit aus vier SchülerInnen. Diese sollen im Laufe der Zeit eine führende Rolle in der Klasse übernehmen ..."
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