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Archiv M:O:10

Das Jahresthema für das Schuljahr 2009/10 lautete „Museumsobjekte erzählen ihre Geschichte/n“.

Museumsobjekte erzählen ihre Geschichten

Projektinfo

Bundesland:

  • Burgenland

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • Dr. Susanna Steiger-Moser

Website

Museumsobjekte erzählen ihre Geschichten

Das Museum für Baukultur Neutal beschäftigt sich mit der Geschichte der burgenländischen Bauarbeiter und im speziellen mit jener der Kamin- und Ofenmaurer. Berufe, die geprägt sind von den Begriffen Pendelwanderung, Saison- Wochen- Tagespendler. Wanderung - lat migratio - prägte und prägt ihr Leben. Nur wenigen ist aber bewusst, dass der höchst aktuelle Begriff der Migration Bestandteil ihres (Berufs)lebens war und ist.

Im Schuljahr 2009/ 2010 möchte das Museum für Baukultur im Rahmen von MUSEUM ONLINE 2010 mit dem Thema „Objekte erzählen ihre Geschichte“ mit SchülerInnen Objekte aus der Sammlung aussuchen, die Geschichten zum Thema Migration erzählen können. Im Mittelpunkt stehen die Objekte, Spuren werden untersucht und aus den Objektbeschreibungen und aus deren Nutzung werden Geschichten entwickelt. Eingebunden werden die Leihgeber der Objekte bzw. Vertreter des Berufes. Dadurch wird ein Generationengespräch ermöglicht und die Jugendlichen erkennen, dass sie zwischen den Ereignissen der Vergangenheit und der Gegenwart Verbindungen herstellen und Gemeinsamkeiten bzw. Unterscheide erkennen können. Die daraus resultierende Website eröffnet einen neuen Blick auf die Museumsobjekte.

Metamorphose

Projektinfo

Bundesland:

  • Kärnten

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • MMag. Sonja Spitaler

Website

Metamorphose

Die Burgkapelle im Museum Moderner Kunst mit den barocken Fresken von Josef Ferdinand Fromiller erzählt eine lange Geschichte. Aktuell ist sie ein Projektraum für zeitgenössische Künstler/innen, die sich mit dem ehemals sakralen Raum auseinandersetzen. In diesem Projekt wird die Geschichte der Burgkapelle und ihre Gegenwart erzählt und lässt uns an seiner Metamorphose teilhaben.

Expedition Y

Expedition Y

Das im ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift untergebrachte Diözesanmuseum St. Pölten beherbergt zahlreiche Objekte aus dem sakralen und diözesanen Kontext und setzt die traditionelle Aufgabe der Klöster als Förderer und Bewahrer kultureller und geistiger Errungenschaften fort. Die Schausammlung des Museums wird mit den Schüler/innen in gemeinsamen Museumsbesuchen analysiert und die Schwerpunkte des Bestandes und seiner Inhalte festgelegt. Die von den Schüler/innen und Betreuer/innen gemeinsam entwickelte Strategie zur Vermittlung dieser musealen Schwerpunktthemen und Anliegen werden für die Website durch den Einsatz neuer Medien sowie Film und Video und fächerübergreifendem Arbeiten ausgearbeitet. Wesentlich sind ein kontinuierliches Feedback sowie die gegenseitige Abstimmung und partizipierende Umsetzung.

Erziehung und Unterricht unterm Hakenkreuz

Projektinfo

Bundesland:

  • Oberösterreich

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • RegR. Norbert Frühmann

Website

Erziehung und Unterricht unterm Hakenkreuz

Das Oberösterreichische Schulmuseum ist in einem der ältesten Schulhäuser Österreichs untergebracht und lässt die Schulgeschichte für Kinder, Eltern und Großeltern lebendig werden. Es verfügt unter anderem über eine umfangreiche Sammlung von Schuldokumenten aus der NS-Zeit. Die Auseinandersetzung der Schüler/innen mit dieser Epoche kann für die in dieser Region geplante und grenzüberschreitende Landesausstellung im Jahr 2013 genutzt werden. Nach einem Rundgang und Workshop im Museum suchen Schüler/innen zum Thema passende Objekte aus der Sammlung aus. Diese werden mit Schulutensilien von heute verglichen, die auch über Aufrufe in Lokalzeitungen und des Lokalfernsehens gesammelt werden. Interviews mit Zeitzeug/innen vertiefen das Wissen über die Objekte und ermöglichen ein vielseitiges Bild über diese Zeit. Ziel ist es eine Ausstellung und begleitende Website sowohl mit Hörbildern aus den Interviews und Textpassagen aus den Schulbüchern als auch den historischen und aktuellen Objekte zu gestalten.

Ritzens next top Artefakt

Projektinfo

Bundesland:

  • Salzburg

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • Mag. Andrea Dillinger

Website

Ritzens next top Artefakt

Schüler/innen wählen nach dem Kennenlernen des Hauses und nach einer inhaltlichen Diskussion, wie Geschichte über Objekte gezeigt werden kann, Objekte aus der Sammlung aus. Zu den Objekten werden aktuelle Pendants gesucht z. B: „Vollholzschrank trifft Spanplattenkasten“. Die Möbelstücke oder Wohnaccessoires werden personifiziert und treffen auf ihre modernen Gegenstücke. Die Schüler/innen schreiben eine Geschichte darüber oder setzen diese visuell um. Die Ergebnisse sind dann auf einer Plattform online sichtbar und werden von den Schüler/innen beurteilt. Die Bestgereihten werden für die Website verfeinert und umgesetzt.

Die Burg Strechau erzählt ihre Geschichte

Projektinfo

Bundesland:

  • Steiermark

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • Mag. Thomas Gußmagg

Website

Die Burg Strechau erzählt ihre Geschichte

Die Burg Strechau ist die zweitgrößte Burg in der Steiermark und ist das Objekt, dessen Geschichte erforscht wird. Die Klasse des Stiftsgymnasiums Admont wird sich mit der Strechauer Geschichte, in der das Stift Admont über 263 Jahre im Besitz der Burg war, beschäftigen. Die Schule aus Stainach arbeitet den mittelalterlichen und neuzeitlichen Teil auf. Dabei soll das Wechselspiel zwischen Burg als Ort des Schutzes wie auch der Bedrohung und deren Einfluss auf die Entwicklung der Umgebung nachgezeichnet werden. Die Ergebnisse werden einer modernen Erzählweise, wie sie die technische Entwicklung neuer Kommunikationsformen ermöglicht, präsentiert.

Berge, eine unverständliche Leidenschaft

Berge, eine unverständliche Leidenschaft

Das Alpenverein-Museum zeigt seit eineinhalb Jahren die Ausstellung „Berge, eine unverständliche Leidenschaft“. Die Ausstellung beschäftigt sich – fast zur Gänze aus der Sammlung des Alpenverein-Museums bestückt – mit der physischen und psychischen Beziehung der Menschen mit dem Berg. Schüler/innen werden hier vorrangig nicht nur den „materiellen“ Fragen der Objekte in der Museumssammlung nachgehen, sondern experimentieren mit der für sie unterschiedlichsten Bedeutung der Objekte. Die Perspektive der Jugendlichen deren Betrachtung und Ansichten stehen im Mittelpunkt. Sie entwickeln ein eigenes Statement, das sie anschließend künstlerisch umsetzen. Dies kann selbst gewählt in Form von Zeichnungen, Skulpturen, Foto, Film, Audio, etc. sein. Im Anschluss daran wird ein Objekt des Monats gekürt.

Die Königswelle

Projektinfo

Bundesland:

  • Vorarlberg

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • Manfred Morscher

Website

Vorarlberger Museumswelt

Die Vorarlberger Museumswelt mit Ihren verschiedenen Sammlungen (Elektro, Feuerwehr, Rettungsorganisationen) wird ab Herbst umgebaut. Im Zuge dessen plant das Museum mit Lehrer/innen und Schüler/innen der HTL Rankweil und der Vorarlberger Mittelschule in Frastanz den Bau und die Vermittlung der Königswelle zu realisieren. Dabei steht eine schülergerechte Präsentation der Geschichte dieser Königswelle und die Visualisierung der besonderen Art der Kraftübertragung im Vordergrund.

Objekt 18 Schalom, Salam; Servus

Projektinfo

Bundesland:

  • Wien

Kulturinstitution:

In Kooperation mit:

Projektleitung:

  • Georg Rütgen

Website

Objekt 18 Schalom, Salam; Servus

Das museumspädagogische Team des Heeresgeschichtlichen Museums stellte fest, dass es einen Trend gibt, demgemäß Wiener Schulen in den Außenbezirken einen steigenden Anteil an Schüler/innen mit Migrationshintergrund aufweisen. Dieses Potential gilt es in Zukunft stärker in den Museumsbetrieb einzubinden und die vielfältigen bereichernden Chancen zu nutzen. Dazu wird an drei Vormittagen zu drei verschiedenen Themen interaktiv, objektbezogen und dialoghaft gearbeitet. Schüler/innen befragen Museumsobjekte in den Schausammlungen nach deren Einfluss auf das kulturelle Leben. Eine möglichst breite und objektive Diskussion über die Sichtweise zur Geschichte des Objektes wird mit den Schüler/innen geführt. Schüler/innen suchen dann zu zweit ein Museumsobjekt aus und beschreiben Ihre Betrachtung mit dem eigenen kulturellen Hintergrund in ihrer Muttersprache. Für die Homepage sind Collagen, Stopmotion und Fotomontagen (Objekte gehen auf Reisen) sowie Kurzfilme vorgesehen. Ein Diskussionsportal über einen Weblog wird genutzt.

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