absolut mobil

Bachmann, mobil von Christina Schloif

Grafik Christina Schloif

 

Bereits in den 1950er Jahren war Ingeborg Bachmann eine selbstbewusste und selbstverständlich eine mehrsprachige Europäerin. Sie war offen für neue Erfahrungen und liebte es zu reisen.

Schon in den fünfziger und sechzige Jahren erforderte der Kunstbetrieb eine hohe Mobilität und Ingeborg Bachmann musste feststellen, dass ein früher literarischer Erfolg noch keine finanzielle Absicherung bedeutete.

Durch Arbeitsmöglichkeiten bei Zeitungen, Rundfunk und Aufenthaltsstipendien wechselte Bachmann ihre Aufenthaltsorte häufig, ebenso durch private Liebesbeziehungen und Lebensfreundschaften. Sie unternahm Urlaubsreisen nach Griechenland, Spanien und Ägypten.

2006 wurde das europäische Jahr der Mobilität der Arbeitnehmer begangen.

Prämiert wurden Personen, Firmen und Einrichtungen, die für eine neue Werthaltung der Bereitschaft zum Wechsel des Arbeitsplatzes stehen.

Unter dem Titel "Die Kunst der Mobilität" wurden auch eine Informationswebsite zum Thema Mobilität von Kunst und Künstlern erstellt. Künstler gehen auf die Frage ein, warum das Mobilsein in beruflicher und kreativer Hinsicht so wichtig für sie ist.

Christina Jernej