Was sieht man als Erstes, wenn man heute das Haus betritt?
Zuerst kommt man in das Vorzimmer, in dem man die Herkunft und das private
Umfeld Joseph Haydns dokumentiert sieht.
Dann gelangt man in das Wohnzimmer, das heute noch mit bürgerlichen Möbeln ausgestattet ist. Dieser Raum ist so etwas wie Haydns „Komponistenwerkstätte“. Darin stehen ein Arbeitstisch mit Notenmanuskripten, einem Federkiel und einem Sandstreufässchen.
Außerdem hängen dort noch Porträts von seiner Frau Maria Anna Aloisia, seinem Bruder Michael und von ihm selbst, wie er beim Klavier sitzt. Das zentrale Schauobjekt ist aber der historische Hammerflügel aus dem Jahr 1708.
Welche Räume gab es sonst noch?
Natürlich war in dem Haus noch eine Küche, welche sehr klein war und nicht einmal ein Fenster hatte. Küchenutensilien von Frau Haydn sind jedoch nicht übriggeblieben, die Küche wurde daher einer bürgerlichen Küche des 18. Jahrhunderts nachempfunden. Außerdem gibt es noch ein Schlafzimmer, das aber auch neu eingerichtet wurde.
Waren das alle Zimmer?
Es gibt noch 3 Räume, die Haydn selbst nach dem Brand im Jahr 1776 dazubauen ließ. Der erste Raum ist heute den Fürsten Esterházy gewidmet. Darin befindet sich eine Zeittafel der Fürsten Esterházy als Haydns Dienstherren. Auch Ölgemälde von Paul II. Anton, Nikolaus I. und Nikolaus II., 3 der 4 Dienstgeber Haydns, hängen hier. In der Ecke steht Haydns Hofkleidung.
In dem anderen Zimmer sind sein internationaler Ruhm, seine beiden Englandreisen und ein paar seiner Werke dokumentiert.
Im letzten Raum sind Vitrinen, welche die letzten großen Werke Haydns dokumentieren. An den Wänden hängen Porträts von Haydn in seinen letzten Jahren. In der Ecke befindet sich seine Totenmaske, die ihm sein Diener und Komponist Johann Elssler abnahm.
Am 31. Mai 1809 starb Joseph Haydn in Wien.
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„Ich bin mit Kaisern, Königen, und vielen großen Herren umgegangen, und habe manches Schmeichelhafte von ihnen gehört: aber auf einen vertraulichen Fuß will ich mit solchen Personen nicht leben, und ich halte mich lieber zu Leuten von meinem Stande “ |
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und so würde das heute klingen
„Ich war schon viel mit reichen und wichtigen Leuten unterwegs, die versucht haben, bei mir zu schleimen; aber mit solchen „falschen“ Menschen möchte ich nichts zu tun haben. Lieber hänge ich mit meinen Homies ab.“ |
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Streichquartett Opus 33/1 1. Satz
Widmungsträger dieses Streichquartetts war Zar Paul I, der im Entstehungsjahr 1781 zu Besuch bei den Esterházys war. Am Weihnachtstag 1781 wurde eines dieser Quartette in einem Privatkonzert vorgetragen. |
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