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Nach dieser doch sehr ausführlichen Beschreibung des hl. Vitus oder St. Veit möchte ich meine Ausführungen abschließen. Ich hoffe, es war Ihnen das eine oder andere nicht zu fremd. Vielleicht ist es mir auch gelungen, Sie ein wenig neugierig zu machen auf die 14 Nothelfer, die trotz oder sogar wegen der Legendenbildung eine entscheidende Funktion hatten, vor allem in den ärmeren Schichten der Bevölkerung, Trost und Zuversicht zu vermitteln, wenn alle Mittel ausgeschöpft waren. Sie sind eine vielgestaltige Schar aus allen Ständen, eine Art Schutzwache, wie si sich im frommen Glaiben des Mittelalters herauskristallisiert hat. Eine alte votivtafel aus der Barockzeit stellt sie uns auf folgende Weise vor:
Maria, die Mutter Gottes als Jungfrau rein; allen in Not und Tod hilft allein.
St. Blasius bringt wegen Halsweh Fürbitten dar
St. Georgen ist anzurufen in Kriegsgefahr
St. Erasmus für Darm- und Leibschmerzen
St. Vitus ein großer Freund der Kinderherzen
St. Pantaleon Patron der Ärzten, bei Gott mächtig
St. Christoph für Hagel und Wetter beschütz er kräftig
St. Dionysius in Hauptweh wird gerufen an
St. Cyriacus von Teufel Besessnen helfen kann
St. Achatius dem christlichen Kriegsvolk hilft er behend
St. Eustachius Betrübnis in der Ehe abwendet
St. Egidius hilft zur Erkenntnis heimlicher Sünde
St. Margaretha wo Teufels List ein Zugang findet
St. Barbara im Tod die Sakrament erlangt.
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