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Das Projekt - die Idee (engl.)

Noch nie in der Geschichte waren die Menschen einer so großen Bilderflut ausgesetzt wie heute und noch nie in der Geschichte wurden die Menschen mit so vielen Bildern in so kurzen zeitlichen Abständen konfrontiert.
Mit beiden Phänomenen glauben wir ganz gut zurecht zu kommen.
Die "Kommunikation" mit dem einzelnen Bild aber - vor allem wenn seine Aussage vielschichtig ist - fällt uns oft schwer.

Die Vielzahl von Bildern, die wir bewusst oder unbewusst wahrgenommen haben, prägt auch unsere eigene Bildersprache. Das - bewusste oder unbewusste - Zitat ist schon immer Bestandteil der Bilderwelt gewesen

Ausgehend von diesen beiden Gedanken, will das Projekt "Bilder nach Bildern" einerseits die intensive Auseinandersetzung mit einem konkreten Bild der Vergangenheit forcieren und andererseits die Gemäldegalerie des Museums als Ideenpool für aktuelle Lösungen nützen. Die Bilder des Museums sollen nicht nur als (unerreichbare) Kunstwerke erkannt werden, sondern auch als Impulse für das eigene kreative Schaffen dienen: je intensiver die Auseinandersetzung mit dem Original umso erstaunlicher und überraschender oft die daraus resultierenden Lösungen.

genau hinschauen statt anschauen
Zeit nehmen statt weitergehen
recherchieren statt zerreden
aktiv erforschen statt passiv genießen
subjektive Begegnung statt objektiver Erklärung
liebevoll spielerisch statt krampfhaft rational

Wolfgang Vogg (Projektidee)