Maler:
Giuseppe
Arcimboldo
Titel:
Sommer
Ein
Projekt von Gregor
Buchhaus
Gedanken
zur Umsetzung
(engl.)
Die Vergänglichkeit von Jugend und Schönheit soll in diesem
kurzen Video Ausdruck finden. Der Frühling als Inbegriff des
morgendlichen Erwachens, als erstes Aufbegehren der Leidenschaft,
strahlend und leuchtend steht er, unangreifbar in seiner Lebendigkeit,
hochmütig und scheinbar unzerstörbar, inmitten seines eigenen
Glanzes. Lange wird man es ihm nicht ansehen, er wird blühen,
wird Früchte tragen, süß und verführerisch, wird
betören, wird verführen, doch die Zeit ...
still und heimlich nagt sie auch an seiner Haut, wird Schlupfwinkel
finden, ihre Krallen endlos langsam doch unaufhaltsam in sein zartes
Fleisch schlagen, ihre Furchen ziehen in glatter Pfirsichhaut, und
die Tage werden kürzer werden, die Reifezeit vergehen und nach
und nach wird müdes Welken in sattem braun das Nahen des Herbstes
ankündigen. Weich und sanft werden erste Schimmelsporen zart
wie Schnee hernieder gehen, sich auf die erkaltende Landschaft legen
und liegen bleiben, solange bis womöglich alles begraben liegt
unter ihrer Vergänglichkeit verheißenden Allgegenwart.