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KUNST UND EMIGRATION


Die SchülerInnen haben österreichische KünstlerInnen aus dem 20. Jahrhundert ausgewählt, der/die aus seiner/ihrer Heimat ausgewandert sind bzw. gesellschaftliche Konventionen mit künstlerischen Mitteln verändern wollten und deshalb eine innere Absenz oder Emigration erfahren mussten.
Es fanden Auseinandersetzungen mit der Kunst und der Biographie, den Gründen der Auswanderung und dem Einfluss der Emigration auf die Kunst statt.
Die KünstlerInnen, die die Emigration als Ausdruck der physischen und psychischen Befreiung erlebt haben, sind meist jüdisch-stämmige ÖsterreicherInnen, die Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus für immer oder zeitweise verlassen mussten.
Die Emigration der GegenwartskünstlerInnen, hat sowohl einen kunstimmanenten als auch gesellschaftspolitischen Hintergrund und dauert heute noch an.