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Zeitungsartikel: Ende Februar 1982 (Die Oberpfälzer Nachrichten)
 
Die Schüler bewiesen viel Phantasie
Beim Ideenwettbewerb des Augustinus-Gymnasiums zur Pausenhofgestaltung
Geldpeise von 50 bis 200 Mark gab es für die besten Arbeiten beim Ideenwettbewertb für die 9. und 
10. Klassen des Augustinus-Gymnasiums, die sich über die Neugestaltung des Schulhofes Gedanken
machen sollten. Unser Bild zeigt den Elternbeiratsvorsitzenden Josef Ehlich (links) und Oberstudiendi-
rektor Erwin Spitz (rechts) mit den Preisträgern und ihren Kunsterziehern bei der Preisverteilung.
Bild: Bonkoß
Weiden. (cd) Sitzkojen mit Holzbänken, eine Sitztribüne und ringsum kein trister Asphalt mehr, sondern Kopfsteinpflaster und viel Grün: so würde das Siegerteam der Klasse 9d den Pausenhof des Augustinus-Gymnasiums gestalten. Der Elternbeiratsvorsitzende Josef Ehlich war überrascht über die vielen Vorschläge, die Schüler der 9. und 10. Klassen unter Anleitung ihrer Kunsterzieher bei diesem Ideenwettbewerb erarbeitet haben. Die besten Arbeiten wurden nun mit Geldpreisen ausgezeichnet und sollen dem Stadtbauamt als Anregung bei der Neugestaltung der Schulhöfe dienen. 
"Die Wahl ist der Jury nicht leicht gefallen", versicherte Ehlich, als er gemeinsam mit Oberstudiendirektor Erwin Spitz am Donnerstagvormittag, 25.2., im Direktorat des Augustinus-Gymnasiums die Preisträger beglückwünschte. So habe der Elternbeirat die ausgesetzten Geldpreise nach der Wertung von 600 auch 800 Mark erhöht, um alle Arbeiten honorieren zu können. 
Auf eine Anregung des Oberbürgermeisters hin, die Schulen sollten zur Neugestaltung der Pausenhöfe selbst Vorschläge unterbreiten, hatte der Elternbeirat des Augustinus-Gymnasiums im Herbst 1981 für die 9. und 10. Klassen diesen Wettbewerb ausgeschrieben - mit unerwartetem Echo: Bis zum Abgabeschluss am 20. Januar lagen 34 Arbeiten vor. So hatte die Jury, der Vertreter des Schülerforums, der Lehrer und der Eltern angehörten, am
  Ende die Qual der Wahl. Berücksichtigt wurden bei der Bewertung neben dem künsterlischen Moment und der Harmonie mit der baulichen Umgebung natürlich auch die Kostenfrage und die Realisierbarkeit der Vorschläge. 
Den mit 200 Mark dotierten ersten Preis bekam die Gemeinschaftsarbeit der Schüler Elmar Wünsch, Martin Weiß, Andreas Wies, Markus Schmid und Horst Pleyer aus der Klasse 9d. Jeweils hundert Mark waren der Jury die Vorschläge von Frank Rößler (Klasse 9b) und Klaus Wirner(10a) wert. Einen Anerkennungsbetrag von 50 Mark erhielten außerdem die Klassen 9a, 9c, 10b, 10c und 10d für ihre Mitarbeit. 
Dank galt den Schülern für die rege Beteiligung sowie den Kunsterziehern Roland Taubenberger und Franz Berg, ohne deren Untersützung der Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre. Die preisgekrönten Arbeiten will der Elternbeiratsvorsitzende demnächst Oberbürgermeister Hans Schröpf überreichen, in der Hoffnung, dass manche Anregung der Schüler verwirklicht werden kann.