Weiden. (cd) Sitzkojen mit Holzbänken,
eine Sitztribüne und ringsum kein trister Asphalt mehr,
sondern Kopfsteinpflaster und viel Grün: so würde
das Siegerteam der Klasse 9d den Pausenhof des Augustinus-Gymnasiums
gestalten. Der Elternbeiratsvorsitzende Josef Ehlich war überrascht
über die vielen Vorschläge, die Schüler der 9.
und 10. Klassen unter Anleitung ihrer Kunsterzieher bei diesem
Ideenwettbewerb erarbeitet haben. Die besten Arbeiten wurden
nun mit Geldpreisen ausgezeichnet und sollen dem Stadtbauamt
als Anregung bei der Neugestaltung der Schulhöfe dienen.
"Die Wahl ist der Jury nicht leicht gefallen", versicherte Ehlich,
als er gemeinsam mit Oberstudiendirektor Erwin Spitz am Donnerstagvormittag,
25.2., im Direktorat des Augustinus-Gymnasiums die Preisträger beglückwünschte.
So habe der Elternbeirat die ausgesetzten Geldpreise nach der Wertung von
600 auch 800 Mark erhöht, um alle Arbeiten honorieren zu können.
Auf eine Anregung des Oberbürgermeisters hin, die Schulen
sollten zur Neugestaltung der Pausenhöfe selbst Vorschläge
unterbreiten, hatte der Elternbeirat des Augustinus-Gymnasiums
im Herbst 1981 für die 9. und 10. Klassen diesen Wettbewerb
ausgeschrieben - mit unerwartetem Echo: Bis zum Abgabeschluss
am 20. Januar lagen 34 Arbeiten vor. So hatte die Jury, der
Vertreter des Schülerforums, der Lehrer und der Eltern
angehörten, am |
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Ende die Qual der Wahl. Berücksichtigt
wurden bei der Bewertung neben dem künsterlischen Moment
und der Harmonie mit der baulichen Umgebung natürlich auch
die Kostenfrage und die Realisierbarkeit der Vorschläge.
Den mit 200 Mark dotierten ersten Preis bekam die Gemeinschaftsarbeit
der Schüler Elmar Wünsch, Martin Weiß, Andreas
Wies, Markus Schmid und Horst Pleyer aus der Klasse 9d. Jeweils
hundert Mark waren der Jury die Vorschläge von Frank Rößler
(Klasse 9b) und Klaus Wirner(10a) wert. Einen Anerkennungsbetrag
von 50 Mark erhielten außerdem die Klassen 9a, 9c, 10b,
10c und 10d für ihre Mitarbeit.
Dank galt den Schülern für die rege Beteiligung sowie
den Kunsterziehern Roland Taubenberger und Franz Berg, ohne
deren Untersützung der Wettbewerb nicht möglich gewesen
wäre. Die preisgekrönten Arbeiten will der Elternbeiratsvorsitzende
demnächst Oberbürgermeister Hans Schröpf überreichen,
in der Hoffnung, dass manche Anregung der Schüler verwirklicht
werden kann. |