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| Success-Story für die Internetpräsentation
zur Pausenhofumgestaltung |
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Projektziel: Ein Ziel war es, die seit Herbst 1999 laufenden Umbauarbeiten
im Schulhof des Augustinus-Gymnasiums Weiden zu dokumentieren und den seit
Jahren laufenden Planungs- und Entstehungsprozess transparent zu machen.
Das zweite Ziel war die Verknüpfung des durch die Pausenhofumgestaltung
mehr ins Blickfeld gerückte Thematik "Blumen, Pflanzen, Garten"
mit dem Unterricht in den verschiedensten Fächern aufzuzeigen. |
| Leider war es durch den frühen Abgabetermin nicht möglich, den
für Juli 2000 anvisierten Abschluss der Umbauarbeiten zu präsentieren.
Ebenso konnten nicht alle in diesem Zusammenhang begonnenen Unterrichtsprojekte
rechtzeitig zum Abschluss gebracht werden, um in die Internetdarstellung
aufgenommen werden zu können. Es geht uns ja vorrangig nicht um die
werbewirksame Präsentation um jeden Preis, sondern um die sinnvolle
Vermittlung von Ideen, Inhalten und deren Umsetzung in einem pädagogisch
sinnvollen Rahmen. |
| Herausforderung: Das Grundkonzept zeigt bereits die Vielschichtigkeit
des Projekts. Es war eine große Herausforderung aus sämtlichen
Themenbereichen das nötige Grundlagenwissen zu erschließen und
einfließen zu lassen. Viele Helfer aus den verschiedensten Fachbereichen
steuerten ihren Beitrag bei. Die Verteilung der Aufträge an kompetente
Kollegen und Bekannte und die Koordination der Rückmeldungen war eine
ebenso anspruchsvolle Aufgabe wie die Beschaffung von vielfältiger
Fachliteratur für den nötigen Hintergrund. Ein großes Problem
stellte dabei der Zeitdruck dar, da kurzfristig noch fertiggestellte Texte
und Bildmaterialien ins Konzept eingebunden werden mussten. Andere geplante
Beiträge mussten aus Zeitnot fallen gelassen werden, ohne dass eine
spürbare Lücke im Gesamtdurchlauf übrigbleiben durfte. Eine
besondere Belastung stellte die Version aller Texte ins Englische dar, da
gerade in den relevanten Wochen das Englisch-Kollegium durch viele Schulaufgaben
und die Abiturprüfung bereits unter großem schulischen Druck
stand. Die Vielschichtigkeit des Konzepts und die Fülle des Materials
erforderten eine ausgetüftelte Benutzerführung in der Internetdarstellung. |
| Soziale Lernprozesse: |
- Die Mitglieder des Wahlkurses zur Planung der Schulhofumgestaltung
im Schuljahr 1996/97 mussten vor allem lernen, nicht nur ihre eigenen
Ideen einzubringen, sondern auch die Mehrheitsentscheidungen durch die
Schülerumfrage und vor allem die objektiven Einschränkungen
durch die geringe Größe des Pausenhofs zu akzeptieren und
einzubeziehen.
- Für den Bau und die Gestaltung des Backofens war das reibungslose
Zusammenspiel der betroffenen Schüler Voraussetzung für das
Gelingen der handwerklichen und gestalterischen Aufgabe.
- Die Schüler, die am Wahlkurs Natur & Technik teilnehmen,
durften bei der Bepflanzung des Trockenbiotops mithelfen. Sie lernten
dadurch ihre Umwelt mitzugestalten und werden mit Sicherheit in Zukunft
das Werden und Gedeihen "ihrer" Pflanzen mit ganz anderen
Augen sehen.
- Aus dem Wahlkurs Informatik sind manche Schüler "ausgestiegen",
weil sie für den Gegenstand kein Interesse aufbringen konnten.
Es hat sich wie bei früheren Projekten wiederum herausgestellt,
dass die Gestaltung, das eigentlich "informatikfremde" Design,
zum wichtigsten Punkt geworden ist. Dass der reine Spieltrieb am Computer
damit nicht befriedigt werden kann, ist offensichtlich. Die Schüler,
die jedoch mit Interesse an den gebotenen Inhalten und der Begeisterung
für die Hintergründe des Programmierens und Gestaltens an
die Arbeit herangegangen sind, blieb die Freude bis zum Schluss erhalten.
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| Neben den schuleigenen Teams für den Gesamtentwurf, für
die Internetdarstellung und für die Anpflanzungen bzw. den Bau und
die Gestaltung des Backofens gab es auch externe "Mitarbeiter".
An den Planungen und vor allem der Erstellung der Pläne hatte eine
Schülermutter, Frau Schaller, großen Anteil. Sie konnte als ausgebildete
Landschaftsarchitektin die nötigen Fachkenntnisse einbringen. Sie stand
der Schule auch während der Umbauarbeiten immer gerne beratend zur
Seite. Der eigentliche Umbau wurde von einer Weidener Baufirma in Koordination
mit der Stadtgärtnerei in die Tat umgesetzt. Jeder der Beteiligten
brachte dabei Ieen und Vorschläge bei der Umsetzung im Detail ein,
soweit es die gesetzten Vorgaben zuließen. |
| Das gesamte Projekt der Schulhofumgestaltung sorgte innerhalb der Schule
für geteilte Meinungen. Diese reichten von großer allgemeiner
Begeisterung über Gleichgültigkeit bis hin zur Ablehnung von Teilbereichen
sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrern. Der Grundtenor war
jedoch insgesamt positiv. Seit Beginn der Bauarbeiten gibt es aus dem Schulumfeld
hauptsächlich gute Resonanz auf die längst fälligen Veränderungen
unserer Pausenhoflandschaft. |
| Besonderns stolz sind wir einerseits, dass die Umgestaltung des Pausenhofes
so gut gelungen und bisher ohne größere Komplikationen vonstatten
ging. Zum anderen können wir sicher mit Recht stolz auf die Internetpräsentation
sein, die eine umfassende Dokumentation in Bild und Text bietet, wie sie
wohl kaum selbstverständlich ist. |
| Persönliche Kommentare: "Es erfüllt einen mit Freude,
wenn man sieht, wie ein groß angelegtes Projekt - wenn auch erst nach
Jahren - in die Tat umgesetzt werden kann. Damit bekommt die Arbeit, die
man mit den Schülern leistet, einen vollkommen neuen Stellenwert."
(M. Dirscherl, Projektleitung) |
| "Jetzt macht es viel mehr Spaß in der Pause rauszugehen."
- "Schade, dass das mit dem Woodstock-Grashügel nicht machbar
war! " - "Hey, das sieht doch ganz gut aus!" (SchülerInnen-Kommentare) |
| Zusammenfassung: Das Projekt dokumentiert mit der Planung und Umsetzung
der Pausenhof-Neugestaltung am Augustinus-Gymnasium Weiden einen großen
Zeitraum mit reichhaltigem Bildmaterial. Darüber hinaus wird auch der
geistige Hintergrund für diese Umbaumaßnahmen beleuchtet. Das
dritte Standbein stellen die laufenden und geplanten Projekte aus dem Unterricht
zu dem Thema "Blumen, Pflanzen, Garten" dar, die als ständig
aktualisierte Erweiterungen in unsere Internetdarstellung auch künftig
aufgenommen werden. Einen unverzichtbaren Beitrag leistete der Informatik-Wahlkurs
durch die Erstellung eines benutzerfreundlichen und optisch überzeugenden
Konzepts für eine internetgerechte Präsentation. |
| Die offizielle Einweihung des umgestalteten Pausenhofs ist
auf den 20. Juli 2000 festgesetzt worden. Im Rahmen eines Schulsommerfestes
werden die Neuerungen der Öffentlichkeit präsentiert. |