| 1. |
Bleistift: Der gewöhnliche Graphit- oder
Bleistift ist das ideale Werkzeug für die ersten Zeichenversuche.
Mit einem wechen Graphitstift kann man breite und leicht verschwommene
Linien ziehen; mit harten Graphitstiften lassen sich feinere Einzelheiten
wiedergeben (Jenny Rodwell, DuMont´s Handbuch der Blumenmalerei).
Für die Rosenzeichnung war die Verwendung von Bleistiften durchaus
praktisch, da man leicht Konturen und Hell-Dunkel Kontraste herausarbeiten
konnte. |
| 2. |
Farbstifte: Farbstifte bilden einen
Kompromiss zwischen einer Graphitzeichnung und einem Gemälde.
Obwohl in der Regel weicher als Graphitstifte, sind Farbstifte schwieriger
auszuradiren; deshalb müssen Fehler meist mit einer Klinge vom
Papier abgeschabt werden. Mischen lassen sich Farbstifte nur optisch,
d.h. durch Überlagerung auf dem Papier (Jenny Rodwell, DuMont´s
Handbuch der Blumenmalerei). |
| 3. |
Tusche: Früher wurde echte Tusche aus Fuß-
oder Kohlepigmenten und einem Bindemittel hergestellt. Heute gibt
es modernere Rezepturen, aber noch immer ist das Charakteristikum
einer Tusche ihre Pigementdispersion, ihr wasserfestes Auftrocknen
und ihre Deckkraft (Jenny Rodwell, DuMont´s Handbuch der Blumenmalerei).
Die traditionelle Tusche wird selten mit einem anderen Malmedium kombiniert.
Hier kommt die Darstellung des Licht - Schatten- Effekts besonders
zur Geltung. |
| 4. |
Pastellkreiden: Diese Stifte sind
härter und daher stabiler als die traditionellen weichen Pastellkreiden,
sie stauben nicht und verwischen kaum. Allerdings lassen sich dadurch
weniger leicht fließende Farbübergänge aufbauen. Obgleich
sich Ölpastellkreiden bedingt auf dem Papier mischen lassen,
sind doch ihre Möglichkeiten sehr begrenzt (Jenny Rodwell, DuMont´s
Handbuch der Blumenmalerei). Um auch hier Hell- und Dunkel-Kontraste
herausarbeiten zu können, muss man mehrere Farbüberlagerungen
anwenden, was durch die Härte der Stifte durchaus aufwendig ist.
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| 5. |
Aquarellfarben: Aquarellfarbe ist eine Mischung
aus Pigmentpulver und einem Bindemittel auf Gummiarabikum- Basis.
Leider gibt es keinen Ersatz für reine Aquarellfarbe und nur
Künstlerpigmente der besten Qualtität zeigen die Lichtdurchlässigkeit
und Farbintensität, welche die meisten Maler benötigen.
Studienfarben, die um einiges billiger sind, wirken aber im Vergleich
zur Künstlerfarbe wesentlich stumpfer und matter (Jenny Rodwell,
DuMont´s Handbuch der Blumenmalerei). |
| 6. |
Ätzradierung: Diese Technik
erlaubt eine viel freiere Linienführung da sich die Nadel durch
den Ätzgrund sehr leicht führen lässt (Schulskript:
Druckgrafik). Bei dieser Technik ist der enorme Arbeitsaufwand durch
die verschiedenen Bearbeitungsvorgänge an der Druckplatte maßgebend,
welches zu einem Gelingen des Ätzvorgangs führt. |