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| Hortus Arionis - ein römischer Garten | ||||
| Die reichen Römer liebten ihre Gärten sehr. Hier schufen sie sich eine Oase der Ruhe, ein Stückchen Land mitten in der Großstadt Rom - rus in urbe, wie der Dichter Martial seinen Garten nannte. Diese Gärten waren parkähnlich gestaltet und immer symmetrisch angelegt, wunderbar gepflegt und durch sauber beschnittene Hecken begrenzt. Springbrunnen, Wasserbecken und Statuen durften nicht fehlen. An warmen Tagen konnte man sich hier entspannen, lesen, schreiben oder einfach den schönen Anblick genießen. | ||||
| Unser Garten entstand während der Spielenacht mit den 5. Klassen. | ||||
| Wir haben ihn hortus Arionis genannt - nach der Figur des Dichters Arion, der mitten im Springbrunnen auf einem Delphin reitet. Unter den Zypressen laden Marmorbänke zum Ausruhen und Betrachten ein. Entlang des Weges, der um das Wasserbecken führt, stehen kleine Säulen mit beliebten Motiven aus der Mythologie und Buchsbäumchen, die zu Kugeln geschnitten sind. Über dem Eingang wächst eine Heckenrose. Den Garten umschließt eine hohe Mauer, die mit Ziegeln gedeckt ist, damit das kostbare Regenwasser in das Innere fließen kann. | ||||
| Diese Oase der Ruhe muss man sich vom hektischen Treiben einer lärmenden Millionenstadt umgeben denken. |