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Hauptmenü Verlauf: Planung < Umfrageergebnisse Anlage 1 >
AUGUSTINUS-GYMNASIUM
WEIDEN I.D.OPF.


Humanistisches und Neusprachliches Gymnasium
Sebastianstraße 28, 92637 Weiden i.d.OPf.
Tel. 0961/389880, Fax: 0961/3898845

An die
Stadtkämmerei Weiden
Dr.-Pfleger-Straße 15

92637 Weiden

 


Weiden, den 14. August 1997

Haushalt 1998; hier:
Antrag auf Bewilligung von Haushaltsmitteln zur Umgestaltung des Schulhofes
des Augustinus-Gymasiums Weiden

Anlagen: 1 Bericht von StR z.A. Dirscherl (Kunsterzieher)
                1 Plan

Das Augustinus-Gymnasium legt für das Haushaltsjahr 1998 einen Plan zur Umgestaltung seines Schulhofs in einen zeitgemäßen Erholungs- und Kommunikationsraum vor und bittet um wohlwollende Prüfung und Beschlussfassung im Stadtrat.
Zur näheren Begründung wird auf den beigefügten erläuternden Bericht von Studienrat z.A. Dirscherl verwiesen. Über das dort Dargestellte hinaus gibt die Schule zu bedenken, dass ein Schulhof heute nicht nur in den beiden Unterrichtspausen vom Vormittag genutzt wird, sondern den Schülerinnen und Schülern vielfach auch als Aufenthaltsort während der Mittagszeit und am Nachmittag dient. Gymnasiasten haben heute in viel stärkerem Maße als früher am Nachmittag Pflicht- und Wahlunterricht, und Kollegstufenschüler halten sich im Regelfall drei Nachmittage pro Woche auf dem Schulgelände auf. Die Individualisierung der Lernangebote zieht eine stärkere Individualisierung der Stundenpläne nach sich, und d as bedeutet für den Einzelnen: mehr Zwischenstunden, die häufig auf dem Schulgelände und wenn möglich auf dem Schulhof verbracht werden. Von daher sollte ein Schulhof so viel Attraktivität besitzen, dass er das dargestellte Freizeitpotential der Jugendlichen aufnehmen kann.
Aus der Sicht der beantragenden Schule ist das vorliegende Umgestaltungskonzept dazu sehr gut geeignet. Es bietet insbesondere folgende Vorzüge:
  • es ist zielgruppenorientiert aus Umfragen an unserer Schule entwickelt
  • es berücksichtigt daher genau die Nutzerinteressen und die Bedürfnisse unserer Schülerklientel
  • es versucht, diese Bedürfnisse mit den objektiven Gegebenheiten und Möglichkeiten (auch in finanzieller Hinsicht) in Einklang zu bringen, indem es auch eine stufenweise Realisierung zulässt.
  • es enthält gemeinschaftsstiftende Potentiale, indem es Unterstützung von Seiten der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft sowie des Fördervereins der Schule anbietet und ausdrücklich vorsieht.
  • durch die Einplanung eines "Klassenzimmers im Freien" erschließt es den Schulhof auch für die unterrichtliche Arbeit.
  • es bietet so die Voraussetzung für die Schaffung eines Stücks "corporate identity" und hat damit auch eine eminent pädagogische sowie sozialhygienische Dimension
Die Schulleitung ist sich bewusst, dass dieses Pausenhofprojekt für die Stadt Weiden als Sachaufwandsträger keinen "Peanut" darstellt. Zumindest unter den angedeuteten Prämissen (etappenweise Realisierung; finanzielle Mithilfe - innerhalb gewisser Grenzen - aus dem Umfeld der Schule) sollte eine Realisierung aber möglich sein.

Insoweit bittet die Schule um das entschiedene finanzielle Engagement der Stadt Weiden im Rahmen des Haushalts 1998


Dr. Merwald
Oberstudiendirektor