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Ziel: die ‚Salzburger
Gemeinde 2000‘ - also jene Gemeinde, die mit den besten
Ideen, dem besten Projekt, ins neue Jahrtausend startet
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Preise: ein VW Synchro
im Wert von rund 500.000 Schilling sowie ein Geldbetrag in
der Höhe von 400.000 Schilling
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Sponsoren:
Raiffeisenverband und Porsche Salzburg
Medienpartner: Salzburger Nachrichten
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Kriterien: Maßgeblich
sind dabei für alle Bereiche: Innovation, Kreativität,
Vision und Courage, ansprechende, zeitgemäße Lösungen,
nachhaltige Entwicklung, Bürgerbeteiligung,
Eigeninitiative und Kooperationen in kommunalen sowie in
regionalen Verbänden
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Teilnahmeberechtigt:
alle 118 Salzburger Gemeinden mit Ausnahme der
Landeshauptstadt.
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Wettbewerbsjury:
Generaldirektor Manfred Holztrattner vom Raiffeisenverband
Salzburg und Generaldirektor Kurt Walbert von der Firma
Porsche Salzburg, ORF-Salzburg-Intendant Friedrich Urban,
Sepp Forcher, Elisabeth Schneider, die Geschäftsführerin
des Kulturkreises "Das Zentrum Radstadt", Prof.
Alfred Winter, der Landesbeauftragte für kulturelle
Sonderprojekte, sowie Manfred Perterer, stellvertretender
Chefredakteur der Salzburger Nachrichten. Eine Vorprüfung
der eingereichten Projekte erfolgt durch das Salzburger
Institut für Raumordnung und Wohnen - Fachbereich Dorf-
und Stadterneuerung.
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Einreichungen:
Wettbewerbsbeiträge können beim ORF-Salzburg, Postfach
1000, 5010 Salzburg, unter dem Kennwort "Gemeinde
2000" eingereicht werden.
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Einreichschluss: 11.
Februar 2000.
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Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger, auf
dessen Initiative die Aktion zurückgeht, präsentierte am 6.
Oktober den gemeinsam von Land Salzburg und ORF Salzburg ins
Leben gerufenen Wettbewerb. Es sollen Projekte aus den Gemeinden
vorgestellt und prämiert werden, die zukunftsweisend ins
nächste Jahrtausend führen. Die Projekte können auch bereits
begonnen worden sein oder unmittelbar vor der Umsetzung stehen.
Bei Projekten im Entwurfsstadium muss eine Umsetzung
sichergestellt sein. Es wird aber nicht die beste Gemeinde
sondern das beste Projekt prämiert. Dabei sollen vor allem
Projekte, die Innovation, Kreativität, Vision und Courage bzw.
ansprechende, zeitgemäße Lösungen, eine nachhaltige
Entwicklung, eine größtmögliche Einbindung der Bürgerinnen
und Bürger aufzeigen, eingereicht werden. Positiv bewertet
werden weiter Eigeninitiative sowie Kooperationen in kommunalen
sowie in regionalen Verbänden. Das können Projekte zu den
Themen Gemeindeverwaltung, Gemeinschaft, Raumordnung und Wohnen,
Umwelt und Natur, Arbeit, Wirtschaft und Energie, Soziales und
Gesundheit, Gestaltung, Verkehr oder aber auch Kultur und
Bildung sein.
Maßnahmen zur wesentlichen Verbesserung für
Gemeindebürger/innen auf der Verwaltungs- oder
Kommunikationsebene fallen genauso darunter wie Maßnahmen zur
Stärkung der Identität und des Selbstbewusstseins der
Gemeindebürger/innen, Selbsthilfevereine und soziale
Servicedienste, die nicht schon weit verbreitet sind. Projekte
für eine vorausschauende Raumordnung oder eine qualitativ
hochwertige Siedlungsentwicklung haben Gewinnchancen genauso wie
besondere Seniorenwohnmodelle. Für den Umweltbereich kommen
ökologische Projekte zur Erhaltung oder Entwicklung der
Kulturlandschaft und deren Tierwelt sowie Maßnahmen zur
Müllvermeidung oder Mülltrennung in Frage. Nicht zu vergessen
innovative Projekte, die wirtschaftliche Marktnischen abdecken,
eine ökologisch verträgliche Ver- und Entsorgung sichern oder
erneuerbare Rohstoffe nutzen, Telearbeit, Betriebsansiedlungen,
alternative Landwirtschaft, Nahversorgung, Kooperation zwischen
Wirtschaftstreibenden im Ort.
Mögliche Einreichungen sind auch Vorhaben
zum Ausbau der sozialen Infrastruktur sowie zur Wiederbelebung
traditioneller und Schaffung zeitgemäßer, sozialer Initiativen
oder Beispiele zur Sanierung, Revitalisierung und
Weiterentwicklung baukultureller Vorbilder sowie qualitätsvolle
Ortsgestaltungsmaßnahmen. Oder aber Maßnahmen zur Lösung von
Verkehrsproblemen, Pendlerproblematik sowie besondere
Kulturinitiativen und Weiterbildungsmaßnahmen in der Gemeinde.
Bereits in der Vergangenheit gab es
bemerkenswerte und innovative Projekte in den Gemeinden, die –
außer Konkurrenz zum nun ausgerufenen Wettbewerb – Anregungen
für mögliche Einreichungen liefern. So fand etwa von 1993 bis
1995 das vom Kulturverein Tauriska Fusch betreute
Bildhauerprojekt Fuscarte statt. Bei dem Projekt wurden
"Erdmännchen" geschaffen und Künstler aus ganz
Europa wurden von der Gemeinde einladen, bildhauerisch tätig zu
sein. Die Ergebnisse dieser Initiative können auch jetzt noch
in Fusch bewundert werden und stehen nach wie vor im Eigentum
der Künstler. In Tamsweg wurde beim Festival "freies
lesen" ein Schwerpunkt im kulturellen Bereich der Gemeinde
gesetzt. Bei gutem Wetter wird im Schlosspark gelesen. Mit
Unterstützung und Beratung durch den Verein Molino wurde
Neukirchen am Großvenediger mit einer Fotovoltaikanlage ein
ökologisch zukunftsorientiertes Projekt verwirklicht. Die
Anlage liefert Strom für einen Schlepplift. Die Fläche der 15
Module beträgt 37 Quadratmeter und verfügt über eine Leistung
von 4725 Watt. In Mauterndorf sind nach der schonenden Sanierung
der Treppengiebelhäuser heute der Fremdenverkehrsverband, die
Gemeindebücherei und das Büro des Lungauer Regionalverbandes
untergebracht.
Diese bereits verwirklichten Projekte sollen
vor allem die Vorstellungskraft der einreichenden Gemeinden
beflügeln. Nachdem sie bereits seit geraumer Zeit umgesetzt
wurden, kommen sie jedoch für eine Bewerbung beim Wettbewerb
nicht mehr in Frage.
Nach der Präsentation vor der Presse wird in
den kommenden Wochen ein Brief an alle Bürgermeister mit der
Aufforderung zur Teilnahme verschickt. Zur Bekanntmachung folgen
redaktionelle Aufbereitung in Printmedien sowie Trailer in Radio
und Fernsehen. Ab Jänner/Februar 2000 sollen erste
redaktionelle Berichte aus den "Denkstuben" und
"Kreativküchen" der Gemeinden berichten und zur
weiteren Teilnahme anregen. Schließlich werden zwischen März
und Juni 2000 die eingereichten Projekte in Radio Salzburg
vorgestellt. Anfang Juli 2000 tritt die Jury in Aktion und
ermittelt die Gewinner, welche in einer großen
Abschlussveranstaltung präsentiert und prämiert werden.