Success Story
Erfahrungsbericht



Vorarlberger KünstlerInnen im Internet

Ein Schulprojekt des Bundesgymnasium Gallus, Gallusstraße 4,6900 Bregenz

http://bg-gallus.vol.at/vkv/

Erfahrungsbericht

Projektziel (was haben wir erreicht, was ist uns nicht gelungen):

Am Bundesgymnasium Bregenz Gallusstrasse wurde im Laufe des letzten Jahres ein Verzeichnis Vorarlberger Künstler und Künstlerinnen erstellt und im Internet unter http://bg-gallus.vol.at/vkv zugänglich gemacht.

Ziel dieses Verzeichnisses ist es, Informationen über möglichst viele SchriftstellerInnen und bildende KünstlerInnen Vorarlbergs einer breiten Öffentlichkeit schnell und ohne großen Aufwand zugänglich zu machen.

Im Bereich der bildenden Kunst hatten die KünstlerInnen die Gelegenheit sich mit einer Auswahl ihrer Werke, Kurzbiographien bzw. anderen Texten und Bildern zu präsentieren.

Im Bereich der Literatur wurde ebenfalls der Kontakt mit den AutorInnen aufgenommen. Sie wurden über die Zielsetzung informiert und um Mitarbeit gebeten. Die Resonanz der angeschriebenen KünstlerInnen war durchwegs positiv. Zuweilen entwickelte sich ein reger Briefverkehr zwischen AutorIn und SchülerIn.

Welche Herausforderungen gab es im inhaltlichen, organisatorischen, kreativen und technischen Bereich?

Eine besondere Herausforderung war es ein Design zu entwickeln, das vielen Anforderungen gerecht wird. Ziel waren kurze Ladezeiten, leichte Ergänzungsmöglichkeit und spätere Abrufbarkeit der Bildenden Künstler nach Kunstgattungen. Im bildnerischen Bereich wurden die Inhalte weitgehend durch die Künstler festgelegt. Im Bereich der Literatur hatten die KünstlerInnen keinen Einfluss auf die Gestaltung bzw. die Auswahl der Textzitate. Der biographische Teil wurde teilweise nach Angaben der KünstlerInnen erstellt.

Beim Vorarlberger Künstlerverzeichnis des BG Gallus handelt es sich um ein offenes Projekt, ein project in progress, d.h. es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit, im Gegenteil, es ist daran gedacht das Verzeichnis ständig zu erweitern und zu verbessern.

Arbeitsverteilung, Einzelarbeit/Team, Kooperation mit anderen Schulen, Einbindung externer Personen, Beschreibung der sozialen Lernprozesse:

Das Projekt wurde fächerübergreifend in Bildnerische Erziehung, Deutsch und Informatik durchgeführt. Verschiedene Arbeitsformen wurden erprobt. Die Arbeit im Team war bei der Texterstellung notwendig, arbeitsteiliges Arbeiten bei der Recherche im Literaturarchiv und beim Briefe schreiben. Zudem musste auf Termin hingearbeitet werden, da die Informatikgruppe auf das zu bearbeitende Material wartete.

Erfolge

Persönlicher Kommentar (LehrerIn, SchülerIn, ProjektpartnerIn)

Den SchülerInnen bot sich jedenfalls die Gelegenheit die Vorarlberger Kunstszene näher kennenzulernen und persönlichen Kontakt zu den KünstlerInnen aufzunehmen. Der Kontakt mit den KünstlerInnen soll in Zukunft noch wesentlich verstärkt werden. Als problematisch erwies sich die lange Dauer des Projektes. Die Art des Projektes verlangte einen langen Atem von SchülerInnen und Lehrern.

Wichtig war daher für die SchülerInnen die offizielle und öffentliche Präsentation des Projektes. Dadurch ergab sich zum Abschluss nochmals eine positive Identifikationsmöglichkeit mit dem Geleisteten.

Hinweise, wie die Projektergebnisse oder Teile davon im Unterricht eingesetzt werden können.

Das vkv lässt sich optimal für den Unterricht einsetzen, da jetzt Daten über Vorarlberger Künstler gebündelt zur Verfügung stehen. Auch stehen nun Informationen über KünstlerInnen zur Verfügung, die vorher eher unzugänglich bzw. nur weit verstreut einsehbar waren.

 

Zusammenfassung:

Das Projekt weist viele Indikatoren auf , die es beispielhaft für ein Schulprojekt machen.

u.a.

Fächerübergreifend

Arbeit mit neuen Medien

Kontakt mit KünstlerInnen

Öffnung der Schule

Erproben verschiedener sozialer Lernformen

Eigenverantwortliches Handeln

Kreativität und Phantasie bei der Gestaltung

Erlernen und Anwenden von technischem Know How

Trotz mancher Durststrecken hat es viel Spass gemacht, vor allem weil die Rückmeldung durchwegs positiv audfielen.

Öffentlichkeitsarbeit:

Das Vorarlberger Künstlerverzeichnis wurde am Montag den 22. November 1999 im Rahmen einer öffentlichen Präsentation am BG Gallus in Bregenz, Gallusstraße 4 offiziell eröffnet. In folgenden Medien wurde über das Projekt berichtet(siehe Beilage):

Vorarlberger Nachrichten

Neue Vorarlberger Tageszeitung

KULTUR

Blättle

Ländle TV