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Der Künstler: Henri Matisse

Henri Matisse wurde am 31.12.1869 in Le Cateau-Cambresis geboren.

1887 begann er zunächst in Paris Jura zu studieren.

1889 legte er ein Examen ab und kehrte wieder aufs Land zurück.

Durch John Russel, einem Maler und Zeichner, wurde er mit den mit den Auffassungen und der Arbeitsweise der Impressionisten vertraut.

Zu Beginn des Jahres 1898 heiratete Matisse Amelie Parayre aus Toulouse.

Die neoimpressionistische Malweise verfolgte Matisse weniger systematisch als seine Vorbilder Signac und Cross. Er wollte die Wirkung und den Ausdruck seiner Bilder steigern und nicht starr nach den Regeln malen.

Sein Lieblingsthema, Die Odalisken, wiederholte er in zahlreichen Varianten.

Matisse war einer der bedeutendsten Maler und Zeichner des 20. Jahrhunderts, er war der hauptsächliche Begründer des Fauvismus.(franz.: fauve=wild)

Diesen Namen bekamen die Maler um Matisse, weil sie teilweise reine, unvermischte Farben auf die Bilder auftrugen, was den Menschen damals als unerhört wild und primitiv erschien.

1930 unternahm Matisse eine Reise nach Tahiti und in die USA. Dort erhielt er von einem Sammler, Dr.Barnes, den Auftrag, ein Wandbild für dessen Museum in Merion, Pennsylvania, zu malen. Mit dem Fresco La Danse hatte Matisse einen Höhepunkt seines Schaffens erreicht, der in der Gouaches de coupies, den ausgeschnittenen farbigen Papieren, seine Fortsetzung fand.

1952 eröffnete Le Cateau, die Geburtsstadt von Matisse, ein eigenes Museum für den Meister, der zwei Jahre späte,r am 03.11.1954 im alter von 85 Jahren in Athen starb.

 

Das Werk: Portrait der Lydia Delectorskaya (1947)

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Es ist ein Portrait, das mit wenigen Strichen den Charakter eines
bestimmten Menschen ausdrückt.
 
Seine Absicht war nicht, die Person naturgetreu zu zeichnen, sondern ihre Eigenart festzuhalten. Auch die Farben entsprechen nicht der Natur, sie verleihen den Gefühlen Ausdruck.

 

Meine Meinung:

Die Skizze des Bildes war relativ leicht zu zeichnen. Das Mischen der Farben war jedoch relativ schwer, denn ich durfte die Farben erst am Bild mischen, so wie es auch Matisse getan hat. Man nennt das Prima-Malerei.

Während ich das Bild zeichnete, wurde mir der Stil von Matisse erst so richtig bewusst. Es machte mir großen Spaß, weil ich mich in die Lage des Malers versetzen konnte!

Sonja Grießner

 

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