Der Künstler: Roy Lichtenstein
bearbeitet und gefälscht von: Corinna Gfrerer
Roy Lichtenstein wurde am 27.10. 1928 in New York geboren. Neben der Malerei war er auch Grafiker und Bildhauer. Er ist ein Hauptvertreter der Pop Art in den USA. 1939 begann er mit dem Studium an der Art Students League in New York, das er von 1940 bis 1943 an der Ohio State University fortsetzte. Er ist einer der hauptvertreter der <PopArt>
Pop Art stellt die Welt nicht unrealistisch dar, sondern respektiert ihre gute oder schlechte Umgebung. Als Vorlage für seine Arbeiten dienten normale Comic-Strip-Zeichnungen, die durch Raster, Textveränderungen, Ausschnitte und andere Umgestaltungen "umstilisiert" wurden.
In den 50-ern begann er klassische Westernszenen neu zu verfassen. 1957 wurden seine Bilder ungegenständlicher, abstrakt-expressionistischer, er versteckte sie teilweise in Donald Duck und Mickey Mouse-Themen. 1961 fand er den entscheidenden Ansatz zu einem neuen einfachen Stil, der alltägliche Gegenstände und Bilder, die Wirklichkeit konstruieren, umdeuten. Lichtenstein knüpfte häufig bewusst an kunstgeschichtliche Vorbilder an. 1964 begann er durch Plastik Landschaften, Seen, Himmel-u. Mondstücke zu verfremden. Auch bei seinen Skulpturen verwendete er neue Materialien wie Glas, Messing, Marmor und Spiegelglas. Zum Schluß setzte er sich mit dem Tachismus auseinander.
Das Werk: "M-maybe"

"M-Möglicherweise" stellt ein Bild eines Mädchens dar, das er 1965 mit Öl auf eine 152 x 152 cm große Leinwand malte. Heute findet man es im Wallraf-Richartz-Museum und im Museum Ludwig in Köln. Mit der ironischen und übertriebenen Darstellung des hilflosen, hübschen Comic-Mädchens will er sagen, dass für ihn eine Frau mehr ist als ein hilfloses Püppchen, und daß sie auch ohne ihren Mann und Beschützer nicht verloren ist.
Meine Meinung:
Es ist ein sehr interessantes Bild. Es sieht zwar aus, als sei es sehr leicht zu kopieren, aber ich staune immer wieder, wie man das menschliche Auge nur mit roten Pünktchen auf weißes Papier täuschen kann. Für uns wirkt es dann als wäre das Gesicht mit rosa Hautfarbe ausgemalt.
Corinna Gfrerer, Mai 2000