M:O MUSEUM ONLINEACHTUNG: Sie befinden sich im Museum-Online-Archiv 2000. Die Inhalte dieser Seite sind unter Umständen nicht mehr aktuell.

tn_klee.jpg (2783 Byte)

Der Künstler: Paul Klee (1879-1940)

erarbeitet und gefälscht von Hansi Stumbecker

 

Paul Klee gehörte zu den bedeutendsten Künstler der 1. Hälfte des 20. Jahrhundert.

Geboren wurde er in Bern in der Schweiz.Seine Neigungen zum Zeichnen wurde schon früh geweckt.  Von 1895 bis Ende 1899 besuchte er eine Malschule in München, wo er Aktzeichnung, Portraitieren und die Grundlagen der Bildkomposition erlernte.

1902 kehrte Klee nach Bern zurück und war bis 1906 Geiger beim Berner Stadtorchester. Bis 1910 hatte die Glasmalerei beträchtliche Bedeutung in seinem Werk

Im Herbst 1906 heirate Klee die Pianistin Lily Strumpf und zog nach München.

1907 wurde sein Sohn Felix geboren.1911 lernte er Kandinsky kennen.

1909/10 zeichnete Paul Klee Illustrationen u. Landschaftsstudien.

Diese Arbeiten wurden 1910 im Berner Museum ausgestellt und Paul Klee hatte seinen ersten großen Erfolg!

Auf Bildern wie "In den Häusern von St. Germain"(Tunis) oder Tunesische Skizzen, Staßencafe´ und vor allem auf dem Bild "Der Niesen" , konzipierte Klee zunächst einmal nach dem Konzept "Städtebauarchitektur = Bildarchitektur" und aquarellierte dann mit völlig gewahrter Naturtreue.

1916 wurde Klee zum Militärdienst eingezogen.

1920 berief Walter Gropius Klee ans Bauhaus in Weimar, wohin er 1921 übersiedelte.

Zwischen 1914 und 1918 malte er vorwiegend Aquarelle, erst ab 1919 begann er kontinuierlich, Öl mit Wasserfarben, und Tempera zu kombinieren.

Ab 1930 führte Klee selbst die Einleitung seiner Arbeiten in ein-bzw. mehrfarbige Blätter und Tafelbilder ein.

Das hohe künstlerisches Niveau durch die Anregungen der Ideen, Theorien und Lyonel Feininger ergab einen fruchtbaren Boden für die Entfaltung der künstlerischen Ambitionen Klees.

Bildern wie Harmonie E , oder Farbtafel(1930, Bern, Kunstmuseum, Paul Klee Stiftung) sind die Farbwerte als Tonwerte eingesetzt, wobei in den farblichen Übergängen ein Wechsel von Dur zu Moll gegeben zu sein scheint.

Ab 1926 am neuen Bauhaus in Dessau, malte Klee vermehrt Serien von Bildern, auf denen eine Idee konsequent durchgeschaltet wird. Landschaften, Illustratives, Porträis und Figuren treten nur noch selten auf. Grafische und malerische Schemata, die vollkommen in der sensiblen Intuition des Künstlers verwurzelt sind, beherrschen das Schaffen während der letzten Jahre in Deutschland.

1931 wurde er als Professor an die Akademie in Düsseldorf berufen.

Im Jahre 1936 begann seine schwere Krankheit.

Eine letzte große Gruppe bilden die Engelsdarstellung, die vielfach als Ausdruck der Todesahnung des Künstlers interpretiert wurden.

Im Juni 1940 starb Paul Klee im Krankenhaus an einem Hautleiden.

 

Das Werk: Rhythmisches strenger und freier (1930)

s2_klee.jpg (23963 Byte)

Klee gestaltete das Bild nach folgender Idee: eine Landschaft wird in lauer Einzelteile zerlegt, dann aber nicht mehr nach der Vorlage zusammengesetzt, sondern so, wie es dem Künstler beliebt. Es ist praktisch ein nach eigenen Regeln zusammengesetzes Puzzlespiel.

Klee hat die Teile aber nicht irgendwie zusammengesetzt, sondern so, daß sich eine harmonische Farbkomposition ergab.

Besonderen Wert legte er darauf, daß die einzelnen Puzzleteile in einer rhythmischen Folge zusammengebaut wurden.

 

Hansi Stumbecker

 

icon_bck.jpg (563 Byte)    icon_fwd.jpg (599 Byte)