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Aussgangssituation
Seit Oktober 1999 verfügt die VS-Untermieming über einen
eigenen Internetauftritt. Die Präsentation am 9. Oktober 1999 fand ein
beeindruckendes Echo in der Presse, der Bevölkerung und beim Landesschulrat
von Tirol.
Um die Vorteile dieses herausragenden Onlineauftrittes weiter zu nützen,
wird ein dementsprechendes Folgeprojekt realisiert und die Website einen
weiteren Schritt in Hinblick auf Inhalt, Design und Zusatznutzen nach
vorne machen.
"Auf dem Weg zur Spitze - 75 Meter hohe Geschichte"
Von der abenteuerlichen Entstehung eines Bauwerkes über Jahrhunderte
hinweg.
Das pädagogische Ziel ist im Sachunterrichtsbereich angesiedelt und
wird von Emma Seelos konzipiert.
Die Identifizierung der Schüler mit der damaligen Zeit steht im Vordergrund,
das soziale und wirtschaftliche Umfeld soll ausgelotet werden.
Das kleine Dorf, der große Turm...
Zu diesem Bereich entwickeln die Schüler ihre eigenen Visonen:
Wie kann dieser Turmbau vor sich gegangen sein etc.
Diese Ideen werden in Zeichnungen und Texten visualisiert werden.
"Schüler treffen Künstler" ist der nächste
wichtige Baustein. Mehr über künstlerisches Handwerk sehen
und besser verstehen lernen und gleichzeitig einen Zusammenhang in die
Zeit des Turmbaues herzustellen...
Die genaue Zeittafel wird erstellt. Das Museum
ist die Schnittstelle zwischen Künstlern und Geschichte. Das in Ansätzen
bestehende Museum wird im Internet mit dem Museum und Heimatverein erweitert
und umgesetzt.
Die Vision ist, das Museum reel umzusetzten. Die Website ist der zentrale
Ort der Dokumentation: Alle Themen, Ergebnisse und Perspektiven werden
ausschließlich dort publiziert.
Die über
Jahrhunderte hinweg abenteuerliche Geschichte unseres Kirchturms konnte
sehr gut erforscht werden. Auch die Auslotung des wirtschaftlichen und
sozialen Umfeldes am Ende des 15. Jahrhunderts, in der unser Kirchturm
gebaut worden ist, gelang vorzüglich. Die Identifizierung der SchülerInnen
mit der damaligen Zeit machte den Kindern großen Spaß. Die Ideen und
Visionen der Kinder sollten von den KünstlerInnen aufgegriffen und in
Form von Skizzen und Zeichnungen umgesetzt werden. Dies war leider nicht
möglich. Doch die Workshops mit den KünstlerInnen waren für die SchülerInnen
sehr interessant und bereichernd. Die Kinder lieben solche Begegnungen.
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