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Lernprozesse
Die Kinder erfuhren, dass die Durchführung unseres Projekts nur möglich
war, weil in den Teams hervorragend zusammengearbeitet wurde und weil
uns so viele andere Menschen in wohlwollender Weise unterstützten. Sie
mussten aber auch das Gegenteil kennenlernen und feststellen, dass ohne
ein Miteinander nichts zustande kommen kann.
Das bewusste Schauen und Erleben zog sich durch das gesamte Projekt. Immer
wieder entdeckten die SchülerInnen, dass dies tatsächlich oft geübt werden
muss.
Die Kinder konnten von der Geschichte des Kirchturms und seinem Umfeld
nicht genug bekommen. Sie liebten die Visionen und wollten genaue Fakten
wissen.
So übten sie den Umgang mit geschichtlichen Primär- und Sekundärquellen.
Dabei lernten sie, wie wichtig es ist, Aufzeichnungen mit ganz genauen
Angaben (Name, Ort, Zeit) zu machen.
Sie erfuhren den sorgsamen Umgang mit Urkunden und Schriften und die Aufbewahrung
derselben.
Der Dachboden, noch immer in Verwendung, ist sicher der denkbar ungeeignetste
Platz, vor allem, wenn Feuer ausbricht.
Übergreifender
Unterricht
Gplant war, das Projekt mit der 4. Klasse gemeinsam durchzuführen.
Doch in der wichtigsten Phase brach sich Direktor Helmut Neuner, Lehrer
der vierten Klasse, das rechte Handgelenk und fiel daher im Unterricht
für längere Zeit aus. So konnte klassenübergreifend nicht
gearbeteitet werden. Unser Projekt wurde aber zum Dorfprojekt - und das
ist wahrhaft gelebtes Internet.
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