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Die Wappen


An den Mittelsäulenkapitellen der spitzbogigen Doppelschallfenster sind im Norden der österreichische Bindenschild, im Osten das Wappen von Stams,im Süden ein zweigeteilter Bindenschild (im Westen ohne Wappen) angebracht.

Auf jeder Seite des Turmaufbaus befindet sich ein gemauertes Giebelfeld, das einen kleinen Blechaufsatz mit einer vergoldeten Kugel zeigt, vergleichbar mit dem Turmaufsatz an der Spitze. Jedes Giebelfeld hat außerdem ein einfaches Schallfenster mit einer spitzbogigen Nische darüber. Diese Nischen lassen auf Meister Jakob von Tarrenz als Baumeister schließen und zeigen folgende Wappen:

Wappen Stams
Wappen von Stift Stams, Gemeindbuch Mieming
Die südliche Nische zeigt uns das Wappen des Stiftes Stams. Das Zisterzienser Stift Stams hatte damals das Patronat über die Pfarre Mieming.



Wappen der Diözese Brixen,
Foto: Eduard Scheiber
Auf der Ostseite erblicken wir das fürstbischöfliche Wappen der Diözese Brixen.
Die Pfarre Mieming gehörte damals zur Diözese Brixen.




Bindenschild und Tiroleradler, Tiroler Jungbürgerbuch

In der nördlichen Nische ist der österreichische Bindenschild zu sehen. Tirol gehörte damals zum Reich der Habsburger.

Im Westen ist der Tiroler Adler gemalt.
Tirol war schon damals unser Heimatland.


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Mit Dr. Josef Wischounig, Kunsthistoriker, erforschten die Kinder den Kirchturm innen bis zur Glockenstube und die Außenansicht des Turms.
Sie erkundeteten und entdeckten, Josef erklärte und erzählte in interessanter, kindgerechter Weise alles, was die Kinder wissen wollten. Die Turmerkundung war das aufregendste Erlebnis der SchülerInnen.