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Geschichtliche Übersicht
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| Herr Tóth ist schon seit 40 Jahren
Tischler. Als er 14 war, fing er mit diesem Beruf an. Damals gab es kein
Geld um alle Kinder lernen lassen zu können. Deshalb begann er mit der
Empfehlung eines Freundes in der Mezöberéner Faipari KTSZ das Drechslerfach
zu erlernen. Nachdem er sein Abschlußzeugnis hatte, eignete er sich das
Tischlerhandwerk an. In Békéscsaba lernte er bei einem Meister, bei János
Babinscki und legte dann die Facharbeiterprüfung ab. Wie er erzählt,
wurde er zufälligerweise Tischler. In seiner Familie übte niemand dieses
Handwerk aus. Sein Vater war Zimmermaler und er sagte immer : „Mein Sohn,
werde niemals Zimmermaler !“ Unabhängig davon denkt Herr Tóth immer
noch, dass er sich richtig entschieden hat, denn er mag diesen Beruf.
Herr Tóth baute seine Werkstatt selbst auf. Zuerst arbeitete er alleine, dann beschäftigte er immer mehr Arbeiter. So wurde es ein Betrieb, der gut funktioniert und schöne Ergebnisse liefert. In der Werkstatt arbeiten ausgezeichnete Arbeiter. Gute Arbeiter fand man schwer, weil nur ein oder zwei Arbeiter geeignet für die Arbeit sind. Es geht dabei nicht nur um die Handfertigkeit, sondern auch um die Einstellung. Um die Meisterprüfung abzulegen, mußte er einen eigenen Stil haben. Endlich, nach viel Arbeit, hat er nun einen Meistertitel für Volkskunst und kam bei einem Fest für Volkskunst unter die besten 10. Produkte der Möbelmacher Seit neuestem stellt Herr Tóth mit einer Kombination aus
Weidenrute und Holz wunderschönes Kinderspielzeug und Stühle her. In seiner
Werkstatt ist der Anfang der Arbeit die Auswahl des Stoffes. Das Holz wählt
er im Wald selbst aus. Die großen alten und normalerweise 80 – 100jährigen
Baumstämme werden zur Werkstatt transportiert. Hier beginnt man nach Maß
zuzuschneiden. Dann wird das Holz getrocknet. Danach beginnt die Bearbeitung
mit Maschinen oder eher mit der Hand. Endlich kommt die Bearbeitung der
Oberfläche, die meistens mit Wachs gemacht wird.
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Für die Bearbeitung wählen sie selbst aus dem Wald die Bäume, die manchmal auch hundert Jahre alt sind. Das Sägen der riesigen Holzklötze besorgen sie auch selbst mit der Hilfe der Maschinen.
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