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Lebensgeschichte des Buddha Sakyamuni

Die Lebensgeschichte des Buddha stützt sich zum Teil auf Aussagen, die wir in den Lehrreden des Buddha (Sutra) finden, ist aber auch von vielen Legenden durchzogen und wurde im Lauf der Jahrhunderte auch immer wieder dazu verwendet, um wichtige Inhalte der Buddha-Lehre durch die ausgeschmückten Erzählulngen des Buddhalebens zu vermitteln. Ja ausgehend von der Auffassung, daß der Kreislauf von Geburt und Tod nicht zum Stillstand kommt, solange vollkommenes Erwachen und Loslassen des Lebensdurstes nicht verwirklicht ist, gibt es auch Legenden über zahllose 'Vor-Leben' des Buddha Sakyamuni, in denen der als "Bodhisattva" unter den Menschen, Tieren, oder Pflanzen gelebt hat, wo er durch vorbildliches Leben schließlich den Punkt erreichte, wo er zu einem "Nichtmehr-'Wiederkehrenden" wurde, also einem, der in diesem Leben die Buddhaschaft verwirklichen würde. Diese Legenden, die meistens mit solchen Worten beginnen wie: "Als der Buddha einst ein Elefant war..." werden "Jataka-Geschichten" genannt.

Vor ca. 2500 Jahren wurde im nördlichen Indien (heute Nepal), in der Ortschaft Lumbini der Sohn des Sakya-Fürsten Suddodhana und seiner Frau Maya geboren und bekam den Namen Siddhartha ("Der sein Ziel erreicht"). Er wuchs im väterlichen Fürstenpalast in Kapilavastu auf und führte dort ein unbeschwertes Leben in Vergügen und Luxus. Als er sich anschickte, sich gemäß den Plänen seines Vaters mit den Regierungsgeschäften vertraut zu machen und zu diesem Zweck drei Ausfahrten in die Hauptstadt machte, begegnete ihm das Leiden der Menschen in den Gestalten von Alter, Krankheit, Tod. Daraufhin beschließt der Prinz, Luxus, Palast und Familie hinter sich zu lassen, um als "Samana", als Waldasket und Einsiedler in die Wildnis hinauszugehen, um einen Weg zur Überwindung des Leidens zu finden. Er lernt die Lehren einiger Meister und merkt, daß sie ihn nicht ans Ziel bringen, er versucht die verschiedensten Praktiken der Beherrschung und Leugnung aller körperlichen Bedürfnisse bis hin zur Schwelle des Hungertodes und findet wieder, daß sie ihn nichtg ans Ziel bringen. Er betritt den "Mittleren Weg" zwischen der völligen Befriedigung und der totalen Leugnung körperlicher Bedürfnisse und sammelt seinen Geist in der Meditation, um den Weg zur Leidfreiheit zu finden. In einer Vollmondnacht im Mai (zum Gedenken daran feiern wir alljährlich das Vesakhfest) erwachte er zur vollkommenen Einsicht in die Wirklichkeit. um auch anderen diesen Weg des vollkommenen inneren Friedens außerhalb des Leidenskreislaufs (samsara) zu ebnen, beschließt er, nunmehr ein Buddha, sein weiteres Leben der Lehre zu widmen, er "setzt das 'Rad der Lehre in Bewegung".

Im Gazellenhain von Sarnath (bei Benares) erklärt er in seiner ersten Lehrrede "Die Vier Edlen Wahrheiten" und beschreibt den "Edlen Achtfachen Pfad" zur Überwindung des Leidens.

Nach ca. 40jähriger Lehrtätigkeit beschließt der Sakyamuni Buddha sein Leben und geht in das vollkommene Erlöschen ein (parinibbana). Er hinterläßt eine große Sammlung von Belehrungen den Dreifachen Korb (tripitaka), darunter den Korb der Lehrreden (sutra pitaka) und die Vierfache Gemeinde (bhikkhu, bhikkhuni, upasaka, upasika) (Die Männer, die ein Leben in Haus und Beruf zurückgelassen haben und in den Orden aufgenommen wurden, die Frauen, die ein Leben in Haus und Beruf zurückgelassen haben und in den Orden aufgenommen wurden, die Männer, die der Lehre folgen, während sie einem normalen Alltag in Haus und Beruf nachgehen, die Frauen, die der Lehre folgen, während sie einem normalen Alltag in Haus und Beruf nachgehen.
 


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