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Sattelwalmdach: Dach mit Fußwalmen an den Giebelseiten (54).

Säule: Ein im Querschnitt kreisförmiges senkrecht stehendes Stützglied, das sich meist nach oben leicht verjüngt und in der Regel aus Basis, Schaft und Kapitell besteht (22).

Säulenordnung: Eines der fünf antiken Architektursysteme, bei denen Säulen, Kapitelle, Architrave und Gesims aufeinander abgestimmt sind (92, 34).

Schildbogen: Längs verlaufender Gurtbogen (Längegurt). Sechsteiliges Gewölbe Durch zwei Dia- und eine Querrippe unterteiltes Schlußstein

Bosse: Meist skulptierter, verzierter Stein oder Knauf am Schnittpunkt von Gewölberippen (100)

Schneuß: (Fischblase): Spätgotische Maßwerkfigur mit zwei Nasen, zum Zwei-, Drei-, Vier- oder Vielschneuß zusammengesetzt (101).

Seitenschff: (Abseite) Parallel zum Mittelschiff verlaufender durch Säulen- oder Pfeilerstellungen abgetrennter Raumteil einer Kirche (68).

Spannweite: lichte Weite eines Raumes (ital: campata )

Stichbogen: (auch Flach-, Segmentbogen) Rundbogen, der kleiner als ein Halbkreis ist.

Stoa: Freistehende langgestreckte Kolonnade in der griechischen Baukunst.

Strebepfeiler: Ein nach unten verbreiteter Mauervorsprung an der Außenwand (einfacher Strebeüfeiler) oder der Pfeiler im gotischen Strebewerk.

Strebewerk: Stützsystem, bei dem Strebebögen (Schwibbögen) Gewölbeschub und Dachlast auf Strebepfeiler außerhalb des Bauwerks übertragen. In der Spätgotik sind diese Pfeiler oft auch nach innen gesteilt (98, 99).

Stuck: Gut formbares Gemisch aus Gips, Kalk und Sand für plastische Wanddekorationen.

Stützwechsel: Wechsel von Pfeilern und Säulen im Mittelschiff romanischer Basiliken.

Stylobat: Oberster Teil der Krepis des griechischen Tempels.


Kleines Architekturlexikon - letzte Änderung 20. Oktober 1998. Ein Projekt des Schulversuchs Informatik am BG Babenbergerring Wr. Neustadt.