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Palladiomotiv Fenstermotiv, bei dem zwei schmale, von einem Gebälk abgeschlossene Offnungen einen breiten, auf Säulen ruhenden Bogen flankieren Paß Kreisbogen im gotischen Maßwerk. Nach der Zahl der durch Nasen getrennten Kreisbögen unterscheidet man Drei-, Vier-, Vielpaß (101).

Peondentif (Hängezwickel) Sphärisches Dreieck, das vom Quadrat des Grundrisses zum Kreis der Kuppel überleitet (68).

Peristyl Säulenhalle, die ein Bauwerk oder einen offenen Hof umgibt (41).

Pfeiler: Freistehendes Stützglied aus Mauerwerk, das mit keiner Säulenordnung verbunden sein muß und meist rechteckig oder polygonal im Grundriß ist.

Pfette Parallel zum Dachfirst verlaufender Balken im Dachstuhl zur Unterstützung der Sparren.

Pianonoteile (Beletage) Hauptgeschoß, meist das erste Stockwerk über dem Erdgeschoß mit den Repräsentationsräumen. Pilaster Im Gegensatz zum freistehenden Pfeiler ein Wand- oder Halbpfeifer; stimmt in der antiker Baukunst mit der vorgegebenen Säulenordnung überein.

Piloten Pfeiler oder Stützen, die ein Bauwerk so tragen, daß es erst in der Höhe des ersten Stockes beginnt (167).

Plinthe Die Unterlagsplatte der Basis eines Stützgliedes oder einer Wand (22). Podium Der erhöhte Unterbau eines Tempels oder anderen Baus, auch eine durchlaufende Säulen tragende Basis oder Plinthe (34).

Portikus Von Säulen getragener, überdeckter Vorbau an der Haupteingangsseite.

Pronaos Portikus des griechischen Tempels (21, 23).

Propyläen Toranlage eines umschlosserten griechischen Tempelbereichs (26).

Pteron Säulenumgang des griechischen Tempels, meist mit Steinplatten belegt.


Kleines Architekturlexikon - letzte Änderung 20. Oktober 1998. Ein Projekt des Schulversuchs Informatik am BG Babenbergerring Wr. Neustadt.