Der italienische Architekt Francesco Borromini wird in
Bissone als Sohn eines Architekten geboren. Ab 1620 in Rom arbeitet er
zunächst als Assistent des Architekten Carlo Maderna unter anderem
in der Bauhütte von St. Peter. Nach dem Tod Madernas wird Borromini
1629 Mitarbeiter von Bernini. Die Zusammenarbeit endet 1633.
Borromini bricht mit der traditionellen Baukunst. Seine
Bauwerke sind geprägt von einer Dynamik wie sie die Architektur bisher
nicht kannte. Konkave und konvexe Formen versetzen Flächen in Schwingungen,
die Freude am Spiel mit Formen lässt Räume in kompliziert bewegten
Strukturen schwingen.
Borromini zählt zu den bedeutendsten Architekten
des Hochbarock, wenn er auch gerade mit Bernini als Konkurrenten nicht
immer von Erfolg verwöhnt war.
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| S. Carlo alle quattro fontane |
| (c) Manfred Dirscherl |
1634 - 41 S. Carlo alle quattro fontane (Fassade 1667 vollendet)
1642 - 50 S. Ivo della Sapienza
1646 Ausstattung der Latrankirche
1653 Vollendung von S. Agnese in Agone
1653-65 Umbau der Kirche S. Andrea delle Fratte
1662 Kirche
De Propaganda Fide
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| S. Ivo della Sapienza: Turmspitze |
| (c) Manfred Dirscherl |