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Die Grundidee Wer war
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Ziel
des Projekts:
Hinter diesem Projekt steht der Gedanke, Schüler mit modernen und altersgemäßen Methoden für die Welt des Barock zu begeistern. Francesco Borromini ist dafür in zweierlei Hinsicht besonders geeignet. Zum einen sind seine Bauten hervorragende und außergewöhnliche Beispiele für die Dynamisierung von Architektur und das illusionistische Spiel mit Räumlichkeit. Zum anderen ist seine Person als Außenseiter und Benachteiligter der Geschichte ein viel leichteres Identifikationsobjekt für die Schüler als die großen immer hochgepriesenen Genies, mit denen der reguläre Lehrplan meist angefüllt ist. Darüber hinaus bietet das Projekt die Möglichkeit zu fächerübergreifendem Unterricht. Die Entwicklung von Ideen und deren Ausführung in Gruppen fördert die Teamfähigkeit der Schüler. Zudem birgt die Aussicht auf die Realisierung von Entwürfen in der Wirklichkeit eine enorme Motivation, wie sie die Schule nicht oft verschaffen kann. Die Präsentation der praktischen Arbeiten im Internet fördert im Sinne der Medienerziehung den kritischen und bewussten Umgang mit dem Computer und seinen Möglichkeiten. Zusätzlich bietet das Internet ein ideales Medium zur Öffnung der Schule nach außen. Der
Projektgedanke unserer Schule:
Etwa zur selben Zeit als das Borromini-Projekt
vorgestellt wurde, hatte die Gestaltungsgruppe des Augustinus- Gymnasiums
die Idee entwickelt, an den weißen Wänden, auf die man beim
Hinauf- bzw Hinuntergehen der Treppe zuläuft, den Raum perspektivisch
durch aufgemalte Treppen zu erweitern. Um einerseits optische Abwechslung
zu bieten und andererseits auf lockere Art dem Bildungsauftrag der Schule
nachzukommen, wurde das Konzept geboren, vom Keller bis zum 3. Obergeschoß
die Epochen der Kunstgeschichte von der Antike bis zur Moderne lebendig
werden zu lassen.
Die Gesamtidee
der Treppenhausgestaltung mit illusionistischen Weiterführungen
der bestehenden Treppen ist deshalb im Grunde bereits aus einem barocken
Geist heraus geboren.
Was die Modellbauer vom Barock lernen
konnten, war das Bauen mit "billigen" Materialien, die nur vorgeben etwas
Stabiles zu sein, wie die barocken Stuckelemente oder Ausschmückungen
mit Stuckplastiken, die auch nur nach außen wertvoll und massiv erscheinen,
im Inneren aber nur aus billiger, leichter und schmutziger Holzkohle gebaut
und - überspitzt ausgedrückt - nur mit etwas Gips überzogen
sind. Ein minimaler Materialaufwand soll auch hier eine maximale optisch
überzeugende Wirkung gewährleisten.
Für die Präsentation des gesamten Projekts im Internet
wurde ein weiterer Arbeitskreis ins Leben gerufen. Er setzte sich aus zehn
SchülerInnen des Wahlkurses Informatik der 8. Jahrgangsstufe zusammen.
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