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Gottfried von Wedig, Stilleben mit Kerze, um 1630
(Ausschnitt)
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Die Kerze ist das bekannteste
Vanitassymbol. Einerseits stellt sie mit der hellen Flamme, warmen Flamme seit
dem späteren Mittelalter das Leben dar. Andererseits ist sie Symbol der
Vergänglichkeit, da sie sich selbst verzehrt. |
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Gerrit Dou, Stilleben mit Leuchter und Taschenuhr,
um 1660
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Gerade die verlöschende Flamme, der
noch glimmende Docht (vgl.auch) sind
eindringliche Bilder des Todes ... |
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Simon Renard de St.-André, Vanitas, um
1650
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Juan de Valdés Leal, In ictus oculi,
1670/72 (Ausschnitt)
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... wie auch die heruntergebrannte Kerze
verbunden mit dem Hinweis auf den Papst. |
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Christian Thum, Stilleben mit astronomischen
Geräten, 1670/80 (Ausschnitt)
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Besonders dramatisch ist der glimmende
Docht hier, der schon als Zündschnur gedeutet werden muß, die die
Musik und Dichtkunst (oberhalb dargestellt) vernichtet. |
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