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Zeillerschule

 

Der aus der berühmten Zeillerfamilie stammenden Paul Zeiller (1658–1738) gründete die wohl bedeutendste Malerschule im Außerfern. In dieser Schule sah eine Lehre sehr streng und monoton aus. Das erste Lehrjahr eines Lehrlings bestand ausschließlich aus Zeichenübungen und dem Zusammenmischen von Farben. Erwies sich der Lehrling als talentiert, durfte er etwa nach einem Jahr auf Wänden Skizzen anfertigen. Nach drei Jahren Lehrzeit musste ein Schüler nicht nur mehr Skizzen anfertigen, sondern durfte sie auch bemalen und sie somit zu richtigen Bildern gestalten.

Im Gegensatz zu heute galt ein Maler früher nicht als Künstler, sondern als Handwerker. Bei der Auswahl von Lehrlingen zählte also weniger ihr Talent zum Malen, sondern die Genauigkeit und ihr Gehorsam. Besonders Paul Zeiller legte sehr viel Wert darauf, dass seine Lehrlinge seine Anweisungen streng befolgten. Andernfalls griff er nicht selten zu etwas unorthodoxen Methoden, wie sein Sohn Johann Jakob Zeiller zu spüren bekam.

Die Auftraggeber der Zeillerschule waren vor allem Pfarreien und Klöster, wohlhabende Verwandte und Bürger, die Altarbilder und Kreuzwegstationen für Kirchen, Klosterräume und Kapellen stiften wollten.

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Jüngestes Gericht
Öl auf Leinwand, 18./19. Jh.

 

 

In der Mitte des Bildes befindet sich ein Kreuz mit einem Engel an jeder Seite. Auf gleicher Höhe und darunter schweben Engel mit Posaunen. Unter ihnen ist die Erde. Sie ist zweigeteilt. Rechts befindet sich die Hölle mit Feuer, Teufeln und leidenden Menschen, eine große Masse Menschen, die nach hinten bis zur Unkenntlichkeit verläuft. Links ist die Erlösung dargestellt. Engel stehen bei den Menschen. Auch hier verläuft die ruhig wirkende Menschenmasse weit nac hinten. In der Mitte verläuft ein Weg mit Erdlöchern, aus denen Menschen mit Hilfe von Engeln heraussteigen. Viele Menschen auf beiden Seiten heben bittend die Hände zu Jesus, der über dem Kreuz schwebt. Recht von seinem Kopf ist ein brennendes Schwert. Es zeigt auf die Menschen rechts neben ihm. Viele stehen, einige sitzen. Der Mann, der Jesus am nächsten ist, betet. Auch hier stehen und sitzen viele Menschen, doch hier ist Jesus einer Frau am nächsten. Auch sie betet. Jesus hat die linke Hand gehoben, die Rechte allerdings gesenkt. Die Menschen im oberen Teil sind alle bekleidet und halten etwas in der Hand. Die im unteren Teil sind fast alle nackt oder lediglich mit einem Tuch bekleidet.

Der Vordergrund ist detailliert und kräftig gemalt. Der Maler verwendet kaum Licht- uns Schatteneffekte. Der Hintergrund verschwimmt, die Farben sind dünner aufgetragen. Alles ist mehr zu erahnen als zu erkennen, während man im Vordergrund jede Einzelheit sieht. Die auffallendste Farbe ist Rot.

Das Jüngste Gericht ist ein Bild der Zeillerschule. Es stellt dar, wie gute und wie schlechte Menschen enden. Auch den Himmel stellt es zweigeteilt dar.

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Feuer & Hölle

 

 

feuerhölle
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höllenfeuerhöllenfeuer
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höllenfeuerhöllenfeuer
himmel??
himmel??
himmel??

erlösung!!

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