Franz Anton Zeiller war der einzige Sohn des Johann Zeiller, ihm wurden Haus und Grundbesitz im Untermarkt vererbt. Nach dem Tod seines Vaters lebte Franz Anton bei Paul Zeiller, der ihn bei seinen zeichnerischen Fähigkeiten sehr unterstützte. Er besuchte eineinhalb Jahre die Malerschulebei Johann Ev. Holzer und arbeitete später als Gehilfe in Zusammenarbeit mit Holzer am Deckengemälde der Stiftskirche Münsterschwarzach am Main (1738, 1739). Auch bei kleineren Deckenfreskos in der Antoniuskirche assistierte er.
Die Jahre 1742-1744 verbrachte Zeiller in Rom, wo er Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze skizzierte. Sein Skizzenbuch wird heute im Ferdinandeum in Innsbruck aufbewahrt. Er bereicherte in Bologna seine Sammlung mit Zeichnungen frühbarocker Maler. In Venedig studierte er Tizian und lernte diverse Künstler kennen.
Nach seinem siebenjährigen Studienaufenthalt in Italien arbeitete er an einem Fresko der Wallfahrtskirche in Birnau am Bodensee. Durch einen Auftrag des Benediktinerstifts in St. Mang in Füssen wurde er selbstständig. Der erst selbstständig durchgeführte Auftrag war das Deckengemälde in Stams. Ab 1756 malte er in den Allgäuer Kirchen, wo er mit seinem Vetter Johann Jakob die Fresken und Altarbilder in Ottobeuren malte. Für Franz Anton bedeutete Ottobeuren die umfangreichste Arbeit im süddeutschen Raum. 1764 bekam Franz die Berufung nach Brixen, wo er nach der Ansicht von Kunstverständigen seine besten Werke malte. Diese Werke wurden jedoch 1839 durch einen Brand zerstört. Am 27. Oktober 1768 erhielt er die Ernennungsurkunde zum "Bischöflichen Hofmaler". 1775 verlegte er seinen Wohnsitz nach Innsbruck, dort malte er Deckenfresken. Nach dem Tod seines Vetters kam Franz Anton Zeiller 1783 nach Reutte, soll aber nicht im "Zeillerhaus" gewohnt haben. In Bichlbach im Außerfern vollendete er das Werk seines Vetters und begann als 70jähriger die Deckenfläche in Wängle.
Am 4. März 1794 starb der große Maler und Künstler Franz Anton Zeiller in Reutte.
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1764 wurde der bis dato nur im Untergrund bekannte Graffitti-Künstler Franz Anton Zeiller, genannt FAZ von den zwei Spraydosenfirmen Belton und Montana unter Vertrag genommen. Und zwar deshalb, weil er mit stilistischen einwandfreien Deckengraffittis in Allgäuer Kirchen schon länger auf sich aufmerksam gemacht hatte. FAZ bekam das Angebot, zusammen mit anderen Writern in einem Brixener Studio seiner Arbeit nachzugehen. Er gab natürlich sein o.k., und so begann eine richtig gute Zeit für ihn. Die Stimmung im Studio war relaxt. Inspiriert wurden die Jungs von professionellen Musen, die die Company extra für diese Zwecke eingestellt hatte. Nebenbei spielte ein begabter DJ namens Gallus Zeiller im Arbeitsbereich mit seinen Platten und verwöhnte die Ohren der Freunde mit rhythmischen Beats und flüssigen Reimen. Während dieser Periode machte FAZ seine coolsten Bilder und bekam Respekt in der Szene gezollt. Nach harten Arbeitstagen wurde gefeiert, und es gingen chilly sessions ab. Doch dann bekam eines Tages die gemeinschaftliche Waschmaschine Lochfraß, und keiner konnte ihr helfen. FAZ hatte sie schon sehr liebgewonnen und hielt es nicht aus, sie leiden sehen zu müssen. Daher machte er sich aus dem Staub, um Calgon zu kaufen, und kam nie mehr zurück...
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Maria steht hinter dem Jesuskind, das auf einem Kissen auf einem Tisch liegt. Mit zärtlicher Liebe und Besorgnis sieht sie es an. Einen Arm hat sie unter dem Kopf des Kindes geschoben, in der anderen Hand hält sie ein Kreuz. Das Jesuskind sieht auf das Kreuz, als ob es wisse, welche Bedeutung das Kreuz in seinem Leben einnehmen wird. Fast nackt liegt es da, die Arme hält es ausgebreitet; es lächelt nicht, sondern schaut ernsthaft auf den Betrachter herab. Es ist, als würde es sagen: "Ich nehme mein Schicksal an!" Hinter Maria erscheinen Engelsköpfe. Auch sie blicken ernst und trauernd.
Der Vordergrund ist kräftig, aber nicht sehr detailliert gemalt. Er scheint an manchen Stellen mit dem dunkeln Hintergrund zu verschwimmen. Auch die Engelsköpfe tauchen ganz schemenhaft aus dem Hintergrund auf. Lediglich das Jesuskind und sein Liegeplatz sind vom Licht beleuchtet, Maria erscheint etwas matter in den Mittelgrund gestellt.
Das Bild zeigt, wie Jesus bereits als Baby sein Schicksal ahnt und es annimmt. Der Blick Marias zeigt die Sorge der Mutter um ihr Kind. Ihr ist bewusst, was das Kreuz in ihrer Hand bedeutet, und sie ergibt sich demütig ihrem Schicksal. Der Ausdruck des Bildes ist das kommende Leiden Jesu, das von beiden Figuren bemerkt und angenommen wird.
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Maria
& der King

Maria soll noch
Jungfrau sein?
Doch hätt' sie dann ein Kindelein?
Diese Fragen und viel mehr,
beschäftigen die Leute sehr!
wir werden deshalb wahr berichten,
wie sie waren - die Geschichten!
Maria ging
in eine Stadt,
da dröhnte es mit tausend Watt:
"Maria, Mädchen, komm doch her!
Ein Kind wünschst du dir doch so sehr!
Nimm den Knaben, gib auf ihn Acht,
erfahren wirst du seine Pracht!"
So war es
damals - nich vorstellbar,
wie Maria diesen King gebar.
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