LHStv. Prokop
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Land Niederösterreich
Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop

In einer als Kunstort markierten, wunderbaren Landschaft fand das Symposion Lindabrunn in den letzten 30 Jahren im Steinbruch seinen idealen Ort. Untrennbar verbunden mit der verdienstvollen Persönlichkeit Mathias Hietz als Bildhauer, Vermittler und dynamischer Antriebskraft mit dem Ziel, Kunst und Leben zusammenzuführen: gemeinsam arbeiten, feiern und wohnen. Die Mitgestaltung des Geländes, das Schaffen eines Kommunikationszentrums war Teil der künstlerischen Idee als Gesamtkunstwerk. Die Gemeinschaft der Künstler, der Aufenthalt in der Natur, das gemeinschaftliche Werken und die Gespräche beim Bildhauersymposion waren für Mathias Hietz und seine Kollegen von zentraler Bedeutung. Das Symposion als Denkfabrik in den 70er und 80er Jahren für Kunst-am-Bau-Projekte und Skulpturengärten.

Das Bildhauersymposion Lindabrunn verband in diesen Jahrzehnten künstlerisches Arbeiten und Präsentieren, war somit prozessuales Werken und nicht institutionalisierte Ausstellungsform. Der handwerkliche Produktionsprozess dominierte den konzeptuellen Ansatz.

Lindabrunn als wesentlicher Bestandteil des niederösterreichischen Kulturlebens ist Ort der Begegnung für bildende Künstler, Literaten und Musiker. Ein Forum für Aktionen, Theater, Lesungen und Konzerte. Eine Möglichkeit für das kunstinteressierte Publikum, dem künstlerischen Schaffen näherzukommen und eventuelle Schwellenängste abzubauen. Damals wie heute ist diese so bedeutende Vermittlungsarbeit zwischen Kunstprojekten und dem kunstungewohnten Publikum von höchster Bedeutung. Danke für 30 Jahre Engagement.