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Sterben

Info

 

Wo die Österreicher sterben:

Der Prozeß des Sterbens:

Sterbeerfahrungen:

Wann ist ein Mensch tot?

 

Wo die Österreicher sterben:

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Der Prozeß des Sterbens:

Es ist immer noch wenigen Menschen bekannt, daß ein Sterbender verschiedene Abschiedsphasen durchlebt.
Diese fünf Abschieds- oder Sterbephasen wurden von Frau Kübler-Ross verfaßt und sind allgemein anerkannt.
Diese Phasen verlaufen in unterschiedlicher Reihenfolge und können auch mehrmals durchlebt werden, denn    Jeder stirbt seinen eigenen Tod.

  1. Nicht-wahr-haben wollen:
    Schockphase / Verdrängungsphase
    "Nein, nicht ich / Das ist ein Irrtum, ...!"

  2. Neid - Zorn:
    Aggressionsphase, Emotionsphase
    Nach Außen: Zorn- oder Wutausbrüche, Selbstvorwürfe, Beschuldigungen, Aufbegehren, Beschimpfungen
    Nach Innen: depressives Verhalten, Niedergeschlagenheit

  3. Verhandeln mit Medizin oder Gott:
    Hoffnung, Illusion
    Er/Sie greift nach jedem sich bietenden Strohhalm, wie die Aussicht auf eine neue Therapie oder hofft auf eine Heilung außerhalb der Schulmedizin (Geisterheiler, ...)

  4. Depression, Rückblick und Ausblick
    Depressionsphase, Trauer
    Der Schwerkranke oder Sterbende macht sich mit dem Gedanken an seinen Tod ernsthaft vertraut. Er blickt einerseits zurück auf sein bisheriges Leben und zieht Bilanz, andererseits schaut er voraus und sieht sich vor einer Fülle noch ungelöster Probleme.

  5. Annahme:
    Der Mensch nimmt das Sterben an, nicht in Verzweiflung, sondern als Wirklichkeit. Er ordnet seine Angelegenheiten und beginnt auch Gespräche darüber. Die letzten Dinge erhalten Bedeutung. Der Zustand von Ruhe und Frieden rückt näher und das persönliche Vermächtnis wird klarer

 

Wann ist ein Mensch tot?

Früher glaubte man, der Mensch sei tot, wenn sein Kreislauf und seine Atmung aufgehört hatten. Heute wissen wir, daß nach dieser Ansicht der Mensch nur teilweise tot ist. Man kann zw. Teiltot und Totaltot unterscheiden. Knochen und Bindegewebe können noch mehrere Stunden intakt sein, auch die Niere ist meistens noch 6 Stunden intakt.Der Totaltot tritt erst dann ein wenn wirklich alle Zellen des Körpers tot sind.

Schon 3-6 Minuten nach aussetzen der Atmung sterben die ersten Gehirnzellen ab. Das ist nachprüfbar durch den Enzophalograph der die Gehirnströme zu einem Elektroenzephalogramm(EEG) aufzeichnet.

1.Phase: Die agonale Phase, die mit dem anhalten des Herzens und des Kreislaufes endet.

2.Phase: Die klinische Phase, in der die wichtigsten Lebensfunktionen zwar aufgehört haben, aber durch medikamentöse oder operative Eingriffe noch einmal erweckt werden können.

3.Phase: Die biologische Phase, die mit der Verwesung der Gehirnzellen beginnt und erst den eigentlichen Tod bedeutet

 

Sterbeerfahrungen:

Die betreffenden Krebspatienten (60 Jahre alt) war eine Schwester der Krankenschwester, die uns davon berichtet hat. Sie sah ihren verstorbenen Mann in 3 aufeinanderfolgenden Nächten.
Er rief sie . Er wollte , daß sie zu ihm käme. Sie sagte zu ihm daß sie noch nicht bereit wäre zu gehen, nicht bevor man sich um Agnes( die Krankenschwester) gekümmert hätte. Es schien , daß sie bereit dazu war , als sie sich schließlich dessen sicher sein konnte: "Nun bin ich bereit zu gehen, ich kann gehen." Und das tat sie auch . Sie starb innerhalb von 24 Stunden.

 

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