Clemens Holzmeister
Biographische Daten
1886 geboren in Fulpmes (Tirol)
1906-1913 Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien
1919 Promotion zum Doktor der Technischen Wissenschaften, Berufung zum Lehrer an der Staatsgewerbeschule in Innsbruck
1924 Berufung an die Akademie der Bildenden Künste in Wien (Leiter der Meisterschule für Architektur)
1927 erste Berufung nach Ankara (über Vermittlung von Mehmet Hamdi Bey, dem ersten Gesandten der Türkischen Republik in Österreich, mit dem Auftrag zum Bau eines Kriegsministerium)
1928 Berufung an die Akademie in Düsseldorf (bis 1933)
1938 Entlassung aus der Wiener Akademie. Übersiedlung nach Istanbul-Tarabya.
1939 sechsmonatiger Aufenthalt in Brasilien (abgesehen von seinem damals bereits internationalen Ruf als Architekt, war für die brasilianischen Auftraggeber auch der Umstand ausschlaggebend, dass C. Holzmeisters Vater als Emigrantenkind fast 30 Jahre seines Lebens in Brasilien verbracht hatte, bevor er sich zur Rückkehr nach Tirol entschloß)
1940 Berufung an die Technische Hochschule in Istanbul (bis 1949)
1947 Übersiedlung nach Ankara, Beginn eines Pendlerlebens zwischen Ankara und Wien
1954 Endgültige Rückkehr nach Wien
1955-1957 Rektor der Akademie für Bildende Künste in Wien
1963 Ehrendoktorat der Technischen Hochschule in Istanbul
1971 Studienfahrt zum 85. Geburtstag in die Türkei
1983 gestorben in Salzburg
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| Barbara-Kapelle in Göreme, Türkei Aquarell v. C. Holzmeister |
BAUTEN
Clemens Holzmeisters Schaffen umfasst neben seinen unzähligen Bühnenbild -Arbeiten für diverse Theater vorallem zahlreiche Werke der sakralen und profanen Baukunst im In- und Ausland (Deutschland, Brasilien, Türkei). Um nur wenige seiner bekanntesten Bauten in Österreich zu erwähnen, seien die folgenden genannt:
Bauten in Ankara: