| Nahrungsmittel In der traditionellen Gesellschaft der Aborigines herrschte eine strikte Geschlechtertrennung. Die Männer gingen auf die Jagd, die Frauen hingegen sammelten Gemüse, Früchte, Muscheln, kleine Tiere und Eier. Ihr Nahrungsmittelbeitrag lag bei ca. 80%. Dieser "bush tucker" wie die traditionellen Nahrungsmittel der Aborigines umgangssprachlich genannt werden, ist sehr vitaminreich und gesund.
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Designed by: Birgit Zuba, 5A Die Einstellung der Aborigines zu ihren Nahrungsmitteln ist eine ganz besondere, denn sie glauben, daß die Pflanzen und Tiere von den Ahnengeistern geschaffen wurden. Daher haben alle eine besondere Bedeutung. Sie bilden mit den Menschen eine Einheit und sind mit ihnen verwandt. Daher müssen die Menschen auch strenge Essensvorschriften einhalten, die entsprechend der Jahreszeit, dem sozialen Status und dem zugehörigen Totemtier variieren können. Die Gesundheit der australischen Urbevölkerung hat durch die Aufgabe der traditionellen Nahrungsmittel und den Umstieg auf gekaufte Lebensmittel stark gelitten. Mit einer der Urbevölkerung eigenen Logik hat es eine Aborigine-Frau von den Weipa auf den Punkt gebracht: "Voller Bauch sucht nicht gern bush tucker." Heute versucht man gezielt, die Aborigines wieder zum Sammeln ihrer Nahrungsmittel anzuregen, um eine Liste aller eßbaren Ressourcen des Landes zusammenzustellen und sie auf ihre Verwertbarkeit zu untersuchen. |