SIMMERING
1028 findet man zum ersten Mal den Namen „Simaninngen" auf einer Schenkungsurkunde.
Bis zirka 1848 hat der Laaerberg zu Simmering gehört. Heute gehört
er zu Favoriten, die Grenze verlief genau in der Mitte der Straße
des Böhmischen Praters.
„Dr. Wenzel Sedlitzky" war der erste und „Wilhelm Seider" der letzte
Bürgermeister der Gemeinde Simmering. In insgesamt 41 Jahren gab es
nur sieben Bürgermeister. Der Bau des Wiener-Neustädter-Kanals
erfolgte in den Jahren 1797-1803 für den Transport von Konsumgütern.
Auf der Straße konnten mit zwei Zugpferden 2000 kg Lasten befördert
werden. Auf dem Wasserweg zog ein vor einem Lastkahn gespanntes Pferd 30.000
kg. Dieser Kanal sollte von Wien bis in die Adria führen. Doch bei
Wiener-Neustadt ging dem Staat das Geld aus.
Der Bezirk Simmering im 2. Weltkrieg
1945 wurden bei 43 Luftangriffen 6000 Bomben auf Simmering abgeworfen.
Es mussten aber auch 100.000 Kubikmeter Schutt abtransportiert werden.
Außerdem wurden auch 2713 Wohnungen beschädigt oder zerstört.
Ab 1938 gehörte Albern zu Schwechat. Ab 1946 gehörte es zu
Wien. Simmering war in der Nachkriegs-Zeit Englische Zone. Albern
gehörte aber zu den Russen, deshalb zählte Albern bis 1956 zum
2.ten Wiener Gemeindebezirk (Leopoldsstadt).
Simmering Kaiserebersdorf
Ausgrabungen in Simmering
Awaren Historische Funde
Albern