Fischersiedlung in Albern
im 19.Jahrhundert.
ALBERN
Albern ist einer der drei Vororte von Simmering und Kaiserebersdorf.
Die Fahne der Fischerzeche Albern wurde am Peter und Paulstag vor den Mitgliedern
der Zeche in die Kirche getragen. Albern wurde auch berühmt durch
den Friedhof der Namenlosen wo schon seit dem Jahr 1854 wurden die oft
nicht mehr identifizierbaren Opfer der Donau jenseits des heutigen Schutzdammes
im Donauschwemmland der Erde übergeben.104 Opfer wurden bisher insgesamt
beerdigt, davon 61 namenlos.
In einer Schenkungsurkunde
Kaiser Friedrich Barbarossas, die am 4.Juli des Jahres 1162 ausgestellt
wurde,wird erstmals der Name Albern erwähnt. „Wir bestätigen
unserem treuen Conrad (de Prato ) den Besitz der zwei Wäldchen, von
denen eines „ albrah " ( Albe=Pappel ) und das andere „ Cygeiswirth " heißt."
Das Jahr 1938 brachte das Ende der dörflichen Gemeinschaft. Albern
wurde in diesem Jahr dem neugeschaffenen Gemeindeverband Groß-Wien
eingegliedert und dem 23.Bezirk, Schwechat, zugeordnet. Erst am 1.Jänner
1956 kam Albern zu Simmering.
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