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Geierwally:
Die einzige Möglichkeit zur künstlerischen Fortbildung für
Anna bestand daher im Besuch einer privaten Kunstschule oder eines
privaten Atelier, deren Besitzer sich dadurch zusätzliches Einkommen
erhoffte. In diesen sogenannten "Vorschulen" beschränkte man
sich im allgemeinen auf bestimmte Fächer, etwa auf das der Portraitmalerei
oder seltener der Landschaftsmalerei. So war die Ausbildung der Schüler
nicht genügend vielseitig und systematisch.
Diese Probleme, mit denen Anna zu kämpfen hatte, sollten in der
Einschätzung ihrer künstlerischen Leistung berücksichtigt
werden.
Natürlich hielt sich durch all diese Vorkommnisse auch ihr Freundeskreis
eingeschränkt, was ihr, zumindest in ihrer späteren Laufbahn, durch
Willen, keineswegs als schlechte Erfahrung anzuerkennen ist.
Eigentlich ist die Geierwally nur eine Versinnbildlichung dessen, was durch
Fleiß, Willen sowie durch das Bestreben perfekt zu sein, erreichbar ist;
selbst in der Zeit wirtschaftlicher Umwelzungen.
Deshalb sollte die Geierwally ohne "Wimpernzucken" als Beispiel
großer Persönlichkeiten sowie als Vorbild mit Erfolg als
Hintergedanken in allen Zeiten weiterleben. |