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Eines Tages, es war um das Jahr 1800 herum, als der Bergbau in Ramingstein schon eingestellt war, saßen sieben ehemalige Bergknappen beieinander und sprachen darüber, wo man Schätze finden könnte.
Da sagte einer von ihnen: "Mein Urgroßvater hat erzählt, dass neben der Burg Finstergrün eine Quelle ist, bei der Gold und Edelsteine ver-graben sind." Die anderen waren begeistert und riefen: "Da gehen wir jetzt gleich suchen."
Also holten sie ihr Werkzeug und gingen los. Und wirklich fanden sie zwischen Haselnusssträuchern eine lieblich sprudelnde Quelle. Voll Begeisterung begannen sie zu graben. Plötzlich gab die Erde unter ihnen nach und sechs von ihnen stürzten in die Tiefe, dem siebten aber passierte vorerst nichts.
Um seine Freunde zu retten, holte er im Tal drei Männer, die sich mit einem Seil gleich auf den Weg machten. Der Knappe sagte zu den Männern: "Bindet das Seil am Baum fest." Dann nahm er das andere Ende des Seiles und warf es in die Tiefe. Als das getan war, kletterte er an dem Seil hinunter. Im selben Moment riss jedoch das Seil an einer dünnen Stelle und er stürzte wie die anderen in die Tiefe. Die sieben Knappen konnten nicht mehr gerettet werden.
Vorlage: Lungauer Sagenbuch
Bearbeitet von Elisabeth Pagitsch
Illustration: Jasmin Kapfenberger und Lisa Jesner
VS Ramingstein, 4. Klasse, März 1998
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