Beim Betreten der Sakralschau stehen wir unmittelbar vor
einem neugotischen Flügelaltar, den der Mittersiller Kirchenmaler
und Schnitzer Virgil Groder um die Jahrhundertwende seinem Priestersohn
als Hausaltar geschnitzt hat.
Mehrere Vitrinen enthalten viel Interessantes und auch
Kostbares: wunderbare Krippenfiguren, die am Ende des 19.Jahrhunderts noch
eine Kirchenkrippe zierten, wertvolle Meßbücher, schöne
Wachsstöcke, Primizkronen, die früher bei der Priesterweihe überreicht
wurden.
Viele kleine Exponate geben Zeugnis von der tiefen Frömmigkeit
unserer Vorfahren, andere wieder können ihre Entstehung im Aberglauben
nicht verleugnen.
An der Wand hängen Votivbilder, die als Dank für
ein erhörtes Gebet oder eine Rettung aus tiefer Not gestiftet wurden.
Unter den Statuen ist die spätgotische Steingußmadonna
in der Mauernische die wertvollste.
Diese Kette wurde vor allem als Heilmittel gegen epileptische Anfälle bei Kindern verwendet. Sie besteht aus besonderen Knochenteilen und Haarbüscheln von Kleintieren. Man sprach ihnen große Heilkräfte zu. Die Schutzimpfung früherer Jahrhunderte und vielleicht auch ein Hoffnungsschimmer! |
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Hierzu werden die Früchte der Wassernuß, die
vorwiegend in Massurischen Seen vorkommt, verwendet.
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Die Vorarbeit zur modernen Medizin? Klosterarbeit aus dem 16.Jhdt. |
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Sie stand, bevor sie von Erzbischof Matthäus Lang
1533 ins Schloß nach Mittersill gebracht wurde in Salzburg.
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Dieser aus Tirol stammender Altar wurde ca. 1860 erbaut
und ist eine Barockarbeit.
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Sie wurde 1590 in Köln gedruckt und war, bis vor kurzem, Besitz des Pfarramtes in Mittersill. |
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Restauriert von Imre Karacsonyi |
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