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Bäuerliches Handwerk
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    Schusterwerkstätte
 
    Wolltatsch-Maschine
    Sie wurde um 1860 in Kitzbühel gebaut und war bis 1952 beim Brunnlehenbauern in Betrieb.   
    Damals ein technisches Wunderwerk, diente sie zur Bearbeitung der Schafwolle.   
    Die fabriksmäßige Herstellung der Bekleidung hat diese Maschine als stummen Zeugen hinterlassen.  
    Teilweise wird diese Technik auch heute noch in Kleinbetrieben des Alpenraums betrieben. 
 
    Drechselwerkzeug: 
    Mit diesen verschieden angefertigten Messern konnte das Holzstück mit diversen Mustern, Rillen und Formen verziert werden.
 
    Mobile Drechselmaschine:  
    Sie stammt etwa aus den Jahren um 1890.  
    Der Transport von Hof zu Hof erfolgt auf dem Rücken.  
    Die Bedienung dieser Maschine verlangte dem Drechsler besonderes Geschick und Materialgefühl für das zu bearbeitende Holzstück ab.  
    Angetrieben mußte sie mit dem Fuß werden. 
 
 
 
    Hölznerne Antriebskette:  
 
    Um eine gewisse Reißfestigkeit zu gewährleisten wurde sie aus Eichenholz um 1920 hergestellt und in Dreschmaschinen und Heuwendemaschinen eingebaut.   
    Die Bedienung setzte besonderes handwerkliches Können und Genauigkeit voraus. 
 
    Holzgewindebohrer  
    und -schneider
    A Gewindebohrer  
    B Gewindeschneider  
    C Spiralbohrer  
    D Spiralbohrer
 
    Holzbringung - Werkzeuge 
    A Baumrinde wurde mit Eisen entfernt, um Harz zu gewinnen. Gerät zum Bewegen der Baumstämme. 
    B Steigeisen ist geschmiedet und auf dem Schuh befestigt. Zum Raufklettern auf Bäume 
    C Sapiene mit langem Stiel zum Holzziehen und Umdrehen. Spitze ist gebogen, manchmal auch ziseliert. Einfache Ausrüstungsgegenstände für die Holzbringung.  
    D Baumstamm mit Eisenspitze. Diese wurden an der Unterseite der Stämme angelegt, um ein leichtes Vorwärtsbewegen zu ermöglichen. - Bei Schnee! 

    alles aus ca 19. Jh.

 
    Schmiede- 
    werkstatt  

    mit Esse, Blasebalg, Amboss, Wasserradbetriebener grosser Hammer, handgeschmiedeter Schraubstock und Fliehkraft-Bohrmaschine

 
 
    Feuerzangen 

    Damit wurden Eisenstücke ins Feuer gelegt, gewendet, herausgeholt und beim Schmiedevorgang gehalten.  
    Früher hat der Schmied seine Zangen je nach Bedarf selbst erzeugt.  
    Zangen in verschiedenen Formen und Größen gebräuchlich.

 
    geschmiedeter Schraubstock  

    Befestigt auf einem Holzstamm. Den Schraubstock zeichnen Funktionalität, Standhaftigkeit und Form aus. 

 
 
    Locheisenplatte 

    mit diversen Einsetzen und Gesenken 
    Links: Wagenheber aus Eisen und Holz

 
    Zimmermannsbeil 

    Holzstämme vierkantig zu behacken. 
    Einzelstücke hergestellt aus 2 verschiedenen Stählen: Schaft aus weicherem, Klinge aus härtbarem Stahl feuergeschweisst, ziseliert, eigene Motive, Monogramm und Jahreszahl. Links gebogen, damit die Hände bei der Arbeit genügend Platz haben. 
    Gesamtlänge: ca. 70 cm 
    Die Holzstämme wurden auf Schragen (Böcke) gestellt, mit einer Schnur, die vorher durch Farbpulver gezogen wurde, befestigt, in Längsrichtung gespannt und angeschlagen. Dadurch war die Linie exakt vorgezeichnet und man konnte leichter die Richtung halten und in Folge dessen die Rundhölzer leichter bearbeiten. 

 
 
    Wasserleitung 

    aus Holz(Rundholz) 
    Verbindungsstücke aus Eisen 
    Zapfmesser ist zum Herstellen ineinandergesteckter, vorgebohrter Holzstücke 
    langer Bohrer, um Holzstämme und Rundhölzer in Längsrichtung durchzubohren.

 
    Wasserrad  

    Achse (Welle) mit Zahnrad aus Holz und Eisen, für den Antrieb von:  
      1. Schmiedehammer  
      2. Schleifstein

 
 
    Steingewichte
 
    Pferdehalfter 

    Messingverziert und Ziernähte aus Leder für Festagsgeschirr. 
    seit ca. 200 Jahren in Verwendung.

 
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