(1877 - 1959)
| [Biographie] | [Tagesablauf] | [Galerie] | [Die andere Seite] |
Einen österreichischen Goya nannte ihn Richard Schaukal; er selbst sprach von seinen Zeichnungen als "Traumprotokollen". Seine Laufbahn begann er in München mit skurillen Federzeichnungen, bevor er um 1900 zu mehr bildhaft angelegten, getönten Blättern vorstieß. 1909 erschien sein einziger, mit Illustrationen versehener Roman "Die andere Seite", der bei den Zeitgenossen sogleich Aufsehen erregte. Die Buchillustrationen wurden in der Folge zu seinem wichtigsten Tätigkeitsfeld, was sich auch auf seinen Zeichenstil auswirkte, der nun immer mehr der Aussagekraft der Linie vertraut.