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Die Shedhalle
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Die nach ihrer markanten Dachform benannte Ausstellungshalle bildet den ersten "Baustein" des zukünftigen NÖ Landesmuseums, eines von Hans Hollein entworfener Gebäudekomplexes im Kulturbezirk des neuen Regierungsviertels in St.Pölten








Hans Hollein zählt mit Gustav Peichl, Wilhelm Holzbauer und COOP Himmelblau zu den international wohl renommiertesten österreichischen Architekten der Gegenwart, die neben verschiedenen spektakulären Bauprojekten besonders im Bereich der Museumsarchitektur richtungsweisende Lösungen geschaffen haben.Hollein, dessen Entwurf für ein Museum der Guggenheim-Foundation in Salzburg nicht realisiert wurde, schuf beispielsweise den Neubau des Städtischen Museums in Mönchengladbach und entwarf das Centre Europèen du Volcanisme in Auvergne.

 

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Die Shed-Halle wurde mit der Ausstellung "ARCHITEKTURbauen", einer Übersicht österreichischer Baukunst im 20. Jahrhundert, 1997 eröffnet. Der Baubeginn der eigentlichen Museumshauptgebäude ist für 1998 geplant, die Eröffnung des neuen Niederösterreichischen Landesmuseums 2001 vorgesehen.

 

 

 


Das NÖ Landesmuseum, bis 1997 in Wien, ist mit seinen landesweit zwölf Außenstellen ein vielfältiges, wenngleich nicht sehr bekanntes Museum. Eine Änderung dieses bisweilen doch eher dornröschenhaften Zustandes scheint nunmehr in Aussicht: Die Standortverlegung in die Landeshauptstadt erfordert Neuorientierung und neue Kontakte, ein Museumsneubau verursacht eine neue Gesamtkonzeption.Viele Chancen sind gegeben.
Eine vielfältige Ausstellungsoffensive in der Shed-Halle setzte bereits in kurzer Zeit wesentliche Akzente.

 


In die Shedhalle "zum" Landesmuseum und seinen Depots

Das Landesmuseums bietet als Mehrspartenmuseum
Punkt9.gif (887 Byte)  eine reichhaltige naturkundliche Sammlung,
Punkt9.gif (887 Byte)  Objekte der regionalen Volks- und Landeskunde und
Punkt9.gif (887 Byte)   Bildende Kunst vergangener Epochen sowie Werke zeitgenössischer Künstler.

Von vielen vergessen besteht die primäre Aufgabe eines Museums in der fachgerechten Bewahrung der Objekte und des weiteren in der Ergänzung der Sammlungen. Dazu spielt die geeignete Präsentation der Dinge eine unbestritten wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang wurde auch die entsprechende Vermittlung immer bedeutender.

1997 stellte das NÖ Landesmuseum seine einzelnen Sammlungen und Arbeitsbereiche in einer umfassenden Übersicht unter dem programmatischen Titel "Ein Land sammeln" an seinem neuen Standort vor. Das Ausstellungskonzept mit seiner ungewöhnlichen Präsentationsform verwies bewusst auf die für die museale Funktion des Bewahrens notwendige Örtlichkeit: Das DEPOT. (Die überwiegende Zahl der Objekte befindet sich auch in großen Museen mit Permanentpräsentation in Depots).
So waren sie nun in der Shed-Halle exemplarisch zu sehen: Die musealen Objekte, den erwähnten Sparten zugeordnet, in Gruppen gehängt, teilweise in Depotregalen zusammengestellt, mitunter in Transportverpackung gezeigt, ... - eben "Ein Museum von innen".
Selbstredend wollte diese Ausstellung "zuerst einmal Lust machen auf das, was es in den Depots zu entdecken gäbe".

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