Hier etwas Geschichte über das Renaissance Schloß Porcia: Im Jahr 1524 erhielt der Graf Gabriel von Salamanca die Grafschaft Orthenburg, das Gebiet des heutigen Spittal, vom Erzherzog Ferdinand.
Im Jahr 1533 begann Graf Gabriel mit dem Bau des Schlosses, und nach 60 Jahren war das Schloß fertig. Es wurde von einem italienischen Architekten geplant und gebaut. Davon zeugt auch der Innenhof mit seinen Arkaden im italienischen Stil.
Nach den Grafen von Salamanca, die das Schloß bis 1639 verwalteten, übernahm die reiche Bürgersfamilie Widmann die Grafschaft Orthenburg und das Schloß.
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Im Jahr 1662 kauften die Prinzen von Porcia das Schloß, daher wird es heute Schloß Porcia genannt, Sie verwalteten die Grafschaft erfolgreich bis zum Ende der Österreichisch-Ungarischen Monarchie im Jahre 1918.Im 18. Jahrhundert schmückten die Porcias die Fassade und das Innere mit vielen Barock-Elementen.
Im Jahr 1918 verkauften die Prinzen von Porcia das Schloß an Baron Klinger von Klingerstorff, der das wertvolle Inventar aus Geldmangel verkaufen mußte. Nur wenige historische Einrichtungsgegenstände blieben übrig. Man kann sie heute im Fürstenzimmer bewundern.
Im Jahr 1930 kaufte die Gemeinde Spittal den Park westlich des Schlosses, und seit 1951 ist die Gemeinde Spittal auch Besitzerin des Schlosses Porcia.
Natürlich spukt im Schloß auch ein Geist. Es ist der Geist der grausamen Gräfin Salamanca, die einen ihrer Angestellten mit einem Schuh tötete.
Heute bietet das Schloß attraktive Einrichtungen und Räumlichkeiten:
Zwei beliebte und bekannte Ereignisse, die im Schloß stattfinden, sind der Internationale Chorwettbewerb im Juli, und das alle zwei Jahre stattfindende Salamancafest
- Der Innenhof ist der Schauplatz für die Komödienspiele im Sommer,
- Es gibt eine Galerie für zeitgenössische Kunst,
- Der Ortenburger Keller ist Schauplatz von Lesungen und Kammerkonzerten,
- Im ersten Stock gibt es Räumlichkeiten für Festveranstaltungen, Bälle und Konzerte.
Im 2, und 3. Stock des Schlosses befindet sich das weithin bekannte Museum für Volkskultur, das eine umfangreiche und interessante Ausstellung über das bäuerliche Leben in den Alpen bietet.
Nach dem Besuch des Schlosses, des faszinierenden Museums und der Kunstgalerie, bietet das Schloßcafe köstliche Mehlspeisen in historischem Räumlichkeiten.
