ACHTUNG: Sie befinden sich im Museum-Online-Archiv 1998. Die Inhalte dieser Seite sind unter Umständen nicht mehr aktuell.
Das Leben der Bauern
Die Häuser der Bauern waren sehr klein und
gemütlich. Sie hatten kleine Fenster, einen kleinen Schlafraum und
bestanden aus einer Küche (Rauchkuchl). Diese war aufgrund der offenen
Kochstelle voll Rauch. Die Bauern waren sehr gläubig, in jedem Haushalt
gab es ein Kreuz und einen Weihwasserkessel im Herrgottswinkel. Die damalige
Familie war im Vergleich zu heute ziemlich groß. Die Tätigkeiten
auf dem Bauernhof waren sehr anstrengend und die Männer mußten
täglich am Feld und im Wald hart arbeiten. Die Frauen hatten die
Aufgabe, die Männer zu versorgen, die Kinder zu betreuen und den Haushalt
zu besorgen. In ihrer Freizeit, vor allem im Winter, sponnen sie Garn und
webten Stoffe. Sogar die Kinder mußten im Haushalt und auf dem Feld
mithelfen. In ihrer Freizeit, besonders am Sonntag, gingen die Männer
ins Wirtshaus, um Freunde zu treffen, etwas zu trinken und Neuigkeiten
auszutauschen.
Im
Dachgeschoß des Museums für Volkskultur findet man zahlreiche
interesante Beispiele und Ausstellungsstücke bäuerlicher Lebenskultur.
Das Wirtshaus war das
Kommunikationszentrum der damaligen Zeit.
Dort feierten die Leute Familienfeste, Hochzeiten
und Begräbnisse.