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Pamhagen

Gehörte im 13. Jh. zur Burgdomäne Ödenburg (1268 ,,Pomog") und wurde von udvornici (Burgknechten) bewirtschaftet, im 14. Jh. zur Herrschaft Mattersdorf-Forchtenstein (1346 ,,villa Pomagh juxta fluvium fertew"). Später im Besitz Friedrichs III. Mit den Besitzern Nàdasdy ist die sogenannte ,,Pamhagener Burg" verknüpft (16. Jh.).-Regelmäßiges Straßendorf mit Angerteilen.

Die Pfarrkirche (Kreuzerhöhung) wurde 1754 erbaut, 1871 restauriert, nach 1954 erweitert. 1380 wird ein Pfarrer Johann der Kirche von Pomog erwähnt. Die erste Kirche stand auf dem heute fast verschwundenen Mühlberg am Ortsausgang gegen Wallern. Nach mündlicher Überlieferung wurde sie 1683 abgetragen und das Material zum Bau des Türkenturmes verwendet. Nach anderer Version wurde statt der Kirche eine Windmühle gebaut. (sie ist auf einer Photographie überliefert). Die Grundfeste dieser Kirche, eines kleinen Rechteckbaus, wurde 1961 bei der Abtragung des Hügels festgestellt. Fundort eines gotischen Vortragskreuzes (Landesmuseum Eisenstadt). Die Kirche hatte nur einen Altar, eine Steinkanzel und Steinturm. Die heutige Kirche ist recht nüchtern. Die Reste der barocken Einrichtung wurden entfernt bis auf das Taufbecken ,,MG 1755". – Neben der Kirche Friedhofskreuz mit Maria und Johannes in edler Haltung ,,1816". Feldkapelle M. 18. Jh. Der Turm im Ort mit Wetterfahne ,,Mosco Pascha" und ,,1639" diente als Glockenturm. – Der ,,Einserkanal" ist der Entwässerungskanal vom Neusiedler See zur Rabnitz und wurde ab 1885 und 1893-1895 angelegt, 1909 vollendet; er legte den ,,Waasen", das ehem. Sumpfgebiet östlich des Sees trocken. Die ,,Burg", ,,Burg Pil" oder ,,Pül" vier Kilometer nördlich des Ortes ist ein künstlich aufgeworfener Kegelstumpf, von Graben umfangen. Wahrscheinlich ein Erdwerk des ausgehenden Mittelalters, später als Meierhof in Verwendung. M. Jokai läßt hier seinen Roman ,,Die namenlose Burg" spielen.

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