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BERNÁTH AURÉL

1895-1982

Bernath Aurel wurde 1895 in Marcali, in Ungarn geboren.
Der Schauplatz seiner Jugend war die Umgebung des Plattensees, die ersten Anregungen, die ihn zur Malerei führten, bekam er hier. 1915 ging er nach Nagybanya, um dort zu lernen, 1916 mußte er einrücken, 1921 zog er nach Wien. Hier erschien sein erstes Album mit dem Titel " Graphik ".

Seine Malerei schließt sich an die romantischen, ungarischen Traditionen an und bedeutet die Einschmelzung des europäischen Expressionismus in die ungarische Malerei." Seine Bilder wurden zuerst 1923 in der Galerie " Sturm " von Herwarth Walden ausgestellt. Hier wurde sein Werk " Lebendiger Raum " gezeigt, ein Werk, das er schon in Berlin gemalt hat. 1924 wurde eine neue wichtige Komposition mit dem Titel " Rotes Tier " in der Galerie ausgestellt. Das mit silbernen Farben konstruierte Bild mit dem roten Stier muß das Hauptwerk dieser Epoche gewesen sein. Das Werk wurde während der Belagerung von Budapest zerstört.

1926 zog er nach Budapest. Inzwischen machte er eine Reise durch Europa, 1928 veranstaltete er in Berlin, im Ernst Museum die erste Ausstellung seiner Sammlung. Die Ausstellung war ein beispielloser Erfolg, z. B. das Bild " Riviera ", das das unendliche Meer hinter der Felsenwand verewigt oder das Bild " Herbst " mit den an den Tisch gelehnten Stühlen am menschenleeren Strand.

1928 malte er eines seiner Hauptwerke mit dem Titel " der Winter ". Auf dem Bild wurde ein schneebedeckter Hügel, im Vordergrund mit den fliegenden Krähen dargestellt. Nach dieser Ausstellung wurde er einer der bedeutendsten Gestalten des ungarischen künstlerischen Lebens.


Selbstbildnis
Winter
Riviera
Kettenbrücke


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