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Die Hauptschule
Poysdorf I , Hindenburgstraße wird im Rahmen der Schulautonomie als
„Hauptschule mit ökologischem Schwerpunkt" (kurz ÖKO-Hauptschule)
geführt. Diese Schwerpunktbildung wurde jahrelang als Schulversuch
erprobt, nachdem man in vielen Gesprächen zwischen LehrerInnen, Eltern
und SchülerInnen zur Auffassung gekommen ist, dass die Umwelt, das
Erleben der Natur und vor allem die ökologischen Zusammenhänge
für kommende Generationen von äußerster Wichtigkeit sind.
Übereinstimmend wurde die Ansicht vertreten, dass der Schulunterricht
auch einen verstärkten Beitrag zur gesunden Lebensführung und
Ernährung zu leisten hat. Die Schwerpunktbildung erfolgt durch vermehrte
Stunden im Gegenstand Biologie und Umweltkunde, wobei eine bestimmte Anzahl
von Wochenstunden in Form von Teamteaching (2 Lehrer arbeiten zusammen)
und praktischen Übungen durchgeführt werden. Zusätzlich
wurde in den 1. und. 2. Klassen der Gegenstand Hauswirtschaft/Ernährungslehre
mit entsprechenden Lehrplaninhalten eingeführt.
Diese Schwerpunktbildung animiert seither auch immer wieder zu Projektarbeiten, vor allem im Umweltbereich. Die Gestaltung eines Waldlehrpfades, eine Müllanalyse für die Stadtgemeinde, die Teilnahme an den Internationalen Umwelttagen in Chorzow (Südpolen), die Einrichtung der „Gesunden Schuljause" und der Kräutergarten im Schulhof sind nur einige davon. Mit diesem "Schultyp" wird nicht nur den Kindern ein entsprechend verstärktes Umweltbewußtsein vermittelt, sondern auch der Hauptschule generell jene Bedeutung im österreichischen Bildungswesen zuteil, die ihr auch durch nachgewiesene Bildungs-und Erziehungserfolge zukommt. OSR Werner Lenk |
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