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Moritz von SCHWIND


Moritz von Schwind wurde am 21.01.1804 als Sohn eines Beamten in München geboren. Er besuchte nach einem abgebrochenen Universitätsstudium 1821-23 die Akademie der bildenden Künste in Wien.
1828 ging er nach München, blieb jedoch weiterhin in engem Kontakt mit seinen Wiener Freunden. 1835 unternahm er eine Italienreise, war 1839-44 in Karlsruhe (wo er 1842 heiratete), 1844 in Frankfurt am Main und wurde 1847 in München Professor an der Kunstakademie. Schwind arbeitete auch als Zeichner für Zeitschriften und Illustrator von Märchen und Sagenbüchern ("Aschenbrödel", "Rübezahl" und "Die schöne Melusine").
Als ein Meister der Spätromantik hat er auch gemütvolle Szenen aus dem Alltag des Biedermeier gemalt, so etwa "Landpartie auf den Leopoldsberg" und "Hochzeitsreise". In Wien schuf er außerdem 1840 die allegorischen Fresken im Stiegenhaus der Wertheimsteinvilla und 1866-68 im Foyer der Wiener Staatsoper den Zauberflötenzyklus (Wandgemälde), Deckengemälde (Amoretten) und in der Loggia Opernszenen in Lünetten. Darüber hinaus wirkte er auch am 1872 fertiggestellten Schubert-Denkmal in Wien mit.


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