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Die HOFOPER
Wir befinden uns jetzt am Opernring, direkt vor der Wiener Oper:
Die Hofoper wurde von von Eduard van der Nüll und August Sicardsburg
entworfen und von 1861-1869 gebaut. Am Hauptwerk des romantischen Historismus
wurde eine "freie" Renaissance verwendet, wodurch ein lebendiges Relief der
Haussteinfassade erzielt wurde. Das als "Königgrätz der Baukunst" gescholtene
Operngebäude kostete 3 Millionen Gulden (das zwanzigfache der Baukosten des
Kärntnertortheaters). Es bietet 2324 Zuschauern Platz, bei voller Ausnützung der
Stehplätze und Nutzung der Logen durch je fünf Personen erweitert sich diese
Zahl auf 3100. Die Bühne ist 29 Meter breit und 48 Meter tief. Das Innere des
Opernhauses ist verschwenderisch und behaglich zugleich gestaltet. Die bedeutensten
Maler und Bildhauer Wiens, allen voran Moritz von Schwind, der die Entwürfe für den
dekorativen Vorhang lieferte, waren daran beteiligt.
Die Hofoper wurde am 20. Mai 1869 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. mit Mozarts
"Don Giovanni" feierlich eröffnet.
Zu den wichtigsten Komponisten und Dirigenten im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählen
unter anderen Richard Wagner, Gustav Mahler,
Richard Strauss und in Italien Giuseppe Verdi.
Genug gehabt von der Oper?
Dann geht es weiter zur nächsten und letzten Station, dem Belvedere!